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Fragen zum StudiTicket

Kann von Studenten einer Hochschule, die nicht an der StudiTicket-Regelung teilnimmt, der Solidarbeitrag separat bezahlt werden um das StudiTicket zu kaufen zu können?

 

Das ist leider nicht möglich, da einerseits der Solidarbeitrag in Verbindung mit der Semestergebühr über das Studentenwerk geleistet werden muss (d.h. eine Immatrikulation muss vorliegen) und andererseits der Studierenden-Ausweis anderer Hochschulen nicht als VVS-Ticket anerkannt werden darf.

 

Können Studierende der Fern-Uni Hagen ermäßigte MonatsTickets für Studenten erwerben?

 

Auch Absolventen berufsbegleitender Studiengänge oder z.B. Studierende von Fernhochschulen können VVS-MonatsTickets für Studenten zum Ausbildungstarif zwischen Wohnort und Ausbildungsstätte im VVS nutzen.

 

Können Studierende einer Hochschule außerhalb des VVS-Verbundraumes das StudiTicket kaufen?

 

Das ist leider nicht möglich.


Da sich das StudiTicket aus zwei Bestandteilen finanziert (dem obligatorischen Solidarbeitrag, der von allen Studierenden der beteiligten Hochschulen mit der Semestergebühr bezahlt wird, und dem fakultativen StudiTicket), darf es nur an den dafür vorgesehenen Berechtigtenkreis ausgegeben werden. Der Berechtigtenkreis umfasst alle Studierenden der beteiligten Hochschulen. Ein Verkauf an andere Studierende würde eine Benachteiligung der solidarbeitragszahlenden Studierenden bedeuten.


Durch den Solidarbeitrag erhalten die Studierenden die Möglichkeit, von Montag bis Freitag ab 18:00 Uhr sowie an Samstagen, Sonn- und Feiertagen ganztags mit dem Studentenausweis öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Der Studierendenausweis ist damit gleichzeitig VVS-Ticket; als VVS-Tickets sind aber nur die Studierendenausweise der beteiligten Hochschulen zugelassen.

 

Warum genügt beim Kauf des StudiTickets nicht die Vorlage der Immatrikulationsbescheinigung?

 

Da das StudiTicket durch den obligatorischen Solidarbeitrag und den fakultativen Ticket-Kauf finanziert wird, darf es nur den Studierenden angeboten werden, die über ihren Semesterbeitrag den Solidarbeitrag leisten. Da nur der aktuelle Studierenden-Ausweis den gezahlten Solidarbeitrag nachweist, muss dieser beim StudiTicket-Kauf vorgelegt werden.

 

Warum muss die Laufzeit des StudiTickets mit der offiziellen Vorlesungszeit übereinstimmen?

 

Studierende aller 17 Hochschulen im Verbundraum sind zum Kauf der StudiTickets berechtigt, und zwar in unterschiedlichen 6-Monats-Zeiträumen. Diese Zeiträume orientieren sich an den offiziellen Vorlesungszeiten. Innerhalb dieser Vorlesungszeiten, die auf dem Studierendenausweis in verschiedener Form aufgedruckt sind, sind die jeweiligen Studierenden in zweifacher Hinsicht berechtigt VVS-Verkehrsmittel zu nutzen:


1. Allein mit dem Studierendenausweis dürfen sie werktags ab 18 Uhr , Sa/So/Fei ganztags die VVS-Verkehrsmittel nutzen.


2. Für den genannten offiziellen 6-Monats-Vorlesungszeitraum sind sie darüber hinaus berechtigt, ein StudiTicket zu kaufen.


Die genannten Vorlesungszeiten sind dabei wesentlich, sonst wäre folgende Nutzung möglich (Beispiel bei einer offiziellen Vorlesungszeit von September bis Februar):


Der Studierende fährt im September bereits mit seinem Studierendenausweis kostenlos, erwirbt aber erst für den Zeitraum Oktober bis März ein StudiTicket. So käme er über insgesamt 7 Monate in den Genuss von ermäßigten VVS-Fahrten, obwohl ein Studierender nur für die sechsmonatige Vorlesungszeit zu ermäßigten Fahrten mit VVS-Verkehrsmitteln berechtigt ist.


Es ist daher darauf zu achten, dass die offizielle Studienzeit mit dem gültigen Zeitraum des StudiTickets in Übereinklang steht, weil sonst bei einer Ticketprüfung auch eine Beanstandung drohen könnte.

 

Welche Angebote gibt es für Studierende, die kein StudiTicket kaufen können?

 

Studierende, die an einer Hochschule eingeschrieben sind, die nicht an der StudiTicket-Regelung teilnimmt, können sich für die Relation Wohnort – Studienort ein ermäßigtes MonatsTicket kaufen. Der Studienort kann auch der Praktikumsort sein, sofern das Praktikum im Rahmen des Studiums absolviert wird. Eine entsprechende Bescheinigung des Arbeitgebers ist notwendig. Studierende, deren Wohnort innerhalb, und deren Studienort außerhalb des Verbundes liegt, erhalten das ermäßigte MonatsTicket für die Relation Wohnort – Verbundraumgrenze.