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Feuerwehr und Rettungsdienst

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Unsere Angebote und Aktivitäten

Die Sicherheit im Öffentlichen Personennahverkehr ist weites Feld. Das Thema erstreckt sich von der Anleitung zu einem verkehrssicheren Verhalten auf dem Schulweg, über die Sicherheitspartnerschaften der Landkreise bis hin zur Motivation zu mehr Zivilcourage in gefährlichen Situationen. Beispiele laufender Angebote und Aktivitäten sollen Ihnen einen kleinen Einblick in unsere Arbeit geben und Ihnen zeigen, wo Sie Unterstützung finden oder sich vielleicht sogar selbst engagieren können.

Sicher mit Bus und Bahn zur Schule

Mobilitätserziehung – sicher und selbstständig unterwegs

Helfen Sie den Kindern, sich im täglichen Straßenverkehr zurechtzufinden. Als schwächste Verkehrsteilnehmer haben sie ein Recht darauf, sicheres Verhalten im Straßenverkehr vermittelt zu bekommen. Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e.V. hat didaktische Vorschläge und Arbeitsmaterialien ausgearbeitet, um grundsätzliches Wissen zur Sicherheit auf dem Schulweg, angefangen vom Weg zur Haltestelle über die Fahrt im Schulbus bis hin zu besonderen Verkehrssituationen wie Abbiegeverhalten des Busses und dem toten Winkel an Kinder zu vermitteln. Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie auch über die Verkehrsunternehmen. 

Schulbusbegleiter

Seit Bestehen der Sicherheitspartnerschaft im Landkreis Esslingen bildet die örtliche Polizeidirektion regelmäßig Schüler und Schülerinnen zu Schulbusbegleitern aus. Diese verfolgen zusammen mit den Verkehrsunternehmen das Ziel, den Schulweg sicherer zu machen. Kinder und Jugendliche sollen dabei lernen, Streitigkeiten untereinander zu regulieren und zu beheben. Allein schon durch die Anwesenheit von Schulbusbegleitern müssen Täter damit rechnen, leichter entdeckt zu werden.

Vorsicht Straßenbahn!

Schon seit vielen Jahren wird das Unterrichtsmodell „Vorsicht Straßenbahn!“ in Stuttgart eingesetzt. Schülerinnen und Schülern aus der 1. oder 2. Klasse wird damit im Unterricht das richtige Verhalten beim Überqueren von Stadtbahngleisen beigebracht.

Fahrerauszeichnung

Seit 1989 zeichet der WBO (Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer) Busfahrerinnen und Busfahrer für besonders umsichtiges und unfallfreies Fahren aus. Um diese begehrte Ehrennadel zu bekommen, muss u.a. nachgewiesen werden, dass die FahrerInnen seit mindestens fünf Jahren als hauptberufliche BusfahrerInnen unfallfrei gefahren sind und sie in den letzten zwei Jahren mindestens eine Fahrerschulung besucht haben.

Sicherheitspartnerschaften

Neben den Verkehrsunternehmen tragen viele beteiligte Stellen und Institutionen dazu bei, dass sich die Fahrgäste in Bussen und Bahnen sowie an Haltestellen und Bahnhöfen sicher und wohl fühlen. In Stuttgart arbeiten die Verkehrsunternehmen seit jeher eng mit den Polizeibehörden und dem VVS zusammen, um abgestimmte, gemeinsame Maßnahmen und Aktionen zu planen und durchzuführen. In der Region bestehen zahlreiche Sicherheitspartnerschaften zwischen dem Landkreis, der Polizei, dem VVS und weiteren Partnern.  Gemeinsames Ziel ist es, die subjektive Sicherheit von Fahrgästen in den Fahrzeugen, an den Bahnhöfen und Haltestellen weiter zu verbessern. Durch Prävention, Information, Begleitung und Kontrollen soll die Sicherheitspartnerschaft dazu beitragen, unliebsame Vorfälle im Bereich des ÖPNV zu verhindern.

Zusammen gegen Gewalt

Die Polizeidirektion Böblingen, das Landratsamt Böblingen, der Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer (WBO) und der VVS haben im Juni 2010 die ÖPNV- Sicherheitspartnerschaft ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Mit Sicherheit ein besseres Gefühl“ haben sie in enger Zusammenarbeit mit den Verkehrsunternehmen aus dem Landkreis Böblingen ein Konzept sowohl für Fahrgäste als auch für Busfahrer erarbeitet. Damit folgen sie den erfolgreichen Initiativen im Landkreis Esslingen, im Rems-Murr-Kreis sowie im Stadtgebiet Ludwigsburg.

Bahnhofspatenschaften

Bahnhöfe sind zentrale Punkte des öffentlichen Lebens. Mit einer Qualitätsoffensive möchten DB und VVS erreichen, dass sich Fahrgäste und Anwohner wohler fühlen und die Bahnen intensiver genutzt werden. Deshalb soll u.a. bald jeder Bahnhof einen oder mehrere Paten haben, die sich um die Pflege kümmern. Bereits 35 Stationen hatten im Jahr 2014 eine Bahnhofspatenschaft.

Bahnhofspaten helfen mit

Bahnhofspaten halten auf „ihrem“ Bahnhof die Augen offen. Sie sehen die verschmierten Wände in Unterführungen oder kaputte Lampen und melden die Mängel dem Bahnhofsmanagement oder legen ehrenamtlich selber Hand an. In der Praxis funktioniert das so: Jeder Bahnhofspate erhält einen direkten Ansprechpartner. Den kann er anrufen oder ihm eine E-Mail schreiben, wenn er am Bahnhof etwas entdeckt hat. Der Ansprechpartner kümmert sich um die Beseitigung des Mangels oder er besorgt das entsprechende Material, damit der Pate selbst tätig werden kann.

ÖPNV-Betreuer

Die ÖPNV-Betreuer der Neuen Arbeit sorgen für Sauberkeit und Sicherheit in den Bahnhofsbereichen der S-Bahn in der Region Stuttgart. Die freundlichen Helfer stehen den Fahrgästen auch für Auskünfte und Hinweise zur Verfügung.

Sonstige Aktionen

"Du reist nicht allein"

Die Mobilen Reisebegleiter der Initiative "Du reist nicht allein" von Bahnhofsmission und der Region Stuttgart unterstützen alleinreisende ältere Menschen und Kinder (zwischen sechs und 15 Jahren) auf ihrer Zugfahrt bis zum Zielbahnhof - und auch wieder zurück.

Bürgeraktion „Gute Fee“

Die SSB ist Partnerin bei der Bürgeraktion „Gute Fee“. Die Aufkleber der Aktion in Bussen und Bahnen signalisieren, dass sich Kinder mit ihren kleinen Sorgen und Nöten gerne an die Fahrerinnen und Fahrer wenden dürfen und darauf vertrauen können, dass ihnen geholfen wird.

Sicherheit für Senioren in öffentlichen Verkehrsmitteln

Das Polizeipräsidium Stuttgart führt zusammen mit der SSB regelmäßig Schulungen für Senioren zu Verkehrs- sicherheitsaspekten durch. Die Beamten/ -innen der Verkehrserziehung geben darüber hinaus Empfehlungen zu verkehrs- und kriminalpräventiven Themen mit Bezug zum ÖPNV. Die nächsten Termine und weitere Informationen erfahren Sie über die Geschäftsstelle der Verkehrserziehung unter der Telefonnr. 0711/8990-5273.

Aktion-tu-was

Die Aktion-tu-was ist eine Initiative für mehr Zivilcourage und Verbesserung des Zeugen- und Helferverhaltens. Diese wird vom Polizeipräsidium Stuttgart bereits seit mehreren Jahren aktiv durchgeführt. Neben umfangreicheren Schwerpunkt- aktionen in unregelmäßigen Zeitabständen ist das Projekt ein Teil der Maßnahmen des täglichen Dienstes bei den Polizeidienststellen. Im Stadtgebiet Stuttgart wird auf Video-Leinwänden an Haltestellen auf das Thema hingewiesen, die SSB setzte zusätzlich noch die Visualisierung der Tipps auf den Dynamischen-Fahrgast-Informationen um. Unterstützt von der SSB erfolgte die Beklebung von mittlerweile zwei Stadtbahnen mit den Kerninhalten der Initiative.

Nachtwanderer

Nachtwanderer sind ehrenamtlich tätige Erwachsene, die in den Abend- und Nachstunden auf den Straßen und in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, um Treffpunkte von Jugendlichen aufzusuchen und dort als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Nachtwanderer wirken als Vermittler und Vorbild. Sie sind Zuhörer und Ansprechpartner. Nachtwanderer tragen zum Sicherheitsbedürfnis und zur Stärkung des Gemeinwesens bei.

Nachtwanderer bieten Hilfe und Unterstützung an. Sie tragen dazu bei Konflikte zu entschärfen oder erst gar nicht erst aufkommen zu lassen und sorgen so für ein respektvollen Miteinander. Sie geben Jugendlichen das Gefühl wahrgenommen und ernst genommen zu werden.

Nachtwanderer sind bereits in mehreren Städten im VVS-Gebiet unterwegs, u.a. in Möhringen, Ostfildern, Leinfelden, Nürtingen, Köngen und Unterensingen.