Neubürgermarketing: VVS erhält mit Esslingen, Leinfelden-Echterdingen und Kirchheim unter Teck Förderzuschlag

Gesamtfördervolumen in Höhe von rund 110.000 Euro

Bei einem Wohnortswechsel müssen sich Eltern auf neue Wege zur Arbeit einstellen, die Kinder erwartet eine neue Schule. Ein solcher Umbruch ist für viele Menschen Anlass, ihr Mobilitätsverhalten in der neuen Umgebung zu überdenken und eventuell vom Auto auf Bus und Bahn umzusteigen. Deshalb fördert das Verkehrsministerium Baden-Württemberg Kommunen und Landkreise, die dies mit innovativen Ansätzen im Rahmen eines „Neubürgermarketings“ unterstützen. Der VVS hat gemeinsam mit den Städten Esslingen, Leinfelden-Echterdingen und Kirchheim unter Teck sowie weiteren Kommunen einen Förderantrag gestellt. Anfang September wurde vom Verkehrsministerium eine Förderung in Höhe von rund 110.000 Euro bewilligt. Die Summe kommt den Städten Esslingen, Leinfelden-Echterdingen, Kirchheim unter Teck, Ludwigsburg, Kornwestheim, Schorndorf und Holzgerlingen zu Gute, die vom VVS unterstützt werden.

Ziel des Programmes ist es, als Vorbild für andere Ortschaften im VVS-Gebiet zu fungieren sowie ein Umdenken in der Wahl der Verkehrsmittel anzuregen. „Wir wollen das Potenzial, welches ein neuer Wohnort für neue Mitbürger erbringt, noch besser nutzen. Gerade diese Umbruchsituation im Leben einer Familie, ist ein guter Ansatzpunkt, Menschen zum Umsteigen zu bewegen und ein Ausprobieren von Bus und Bahn, aber auch für Angebote wie Fahrradverleih oder Carsharing zu begeistern“, so Geschäftsführer Thomas Hachenberger.

Konkret planen die Kommunen und der VVS, folgende Services zu bieten:

· Angebot eines SchnupperTickets (14 Tage frei Fahrt)

· Persönliche Mobilitätsberatung mit geschultem Personal

· Online-Mobilitätsberatung

· Infomappe der Stadt/VVS mit Informationen zu polygoCard-Angeboten, Fahrradmobilität (Verleih-Angebote, Radroutenplaner, E-Bike-Stationen) und Carsharing

· Spezieller ÖPNV-Verkehrslinienplan der Stadt/Gemeinde mit multimodalen Angeboten

Bereits im vergangenen Jahr hatte der VVS in einem gemeinsamen Antrag mit der Stadt Ditzingen Fördermittel in Höhe von 50.000 Euro für die Realisierung eines neuen Neubürgermarketingkonzepts bewilligt bekommen. Für die zweite Förderrunde hat der VVS gezielt größere Städte mit Schienenanschluss in allen Verbundlandkreisen angesprochen.

(pk)

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