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Mustafa Durmus: ein echter Retter in der Not

VVS verleiht umsichtigem Busfahrer einen Sonderpreis für vorbildliche Zivilcourage

Zum zweiten Mal verleiht der VVS einen Sonderpreis für vorbildliche Zivilcourage. Er geht an Mustafa Durmus von der Omnibusverkehr Kirchheim GmbH (OVK). Er hat einer Rentnerin sofort und kenntnisreich erste Hilfe geleistet. Der älteren Dame wurde es von Nürtingen nach Aichtal übel und sie bekam starke Kreislaufprobleme. Nachdem der 51-jährige Busfahrer den Warnblinker eingeschalten hatte und den Bus anhielt, leistete er sofort erste Hilfe und rief den Rettungsdienst. Der Notdienst war schnell da und die ältere Dame konnte ins Krankenhaus gebracht werden, wo sie sich erfreulicherweise wieder gut erholt hat. Ein Fahrgast, der den Vorfall dem VVS schilderte und ein „dickes Lob“ für Herrn Durmus aussprach, war ebenfalls sofort zur Stelle, um der Rentnerin erste Hilfe zu leisten.

„Wir brauchen Busfahrer wie Mustafa Durmus, die so hilfsbereit sind und beherzt eingreifen. Und sich gleichzeitig so umsichtig verhalten und den Bus sicher abstellen, damit man selbst und andere Fahrgäste nicht in Gefahr geraten“, sagte VVS-Geschäftsführer Thomas Hachenberger bei der Übergabe des Sonderpreises.

Er lobte das Verhalten des Nürtingers und bezeichnete ihn als Vorbild nicht nur für seine Busfahrerkollegen, sondern auch für die gesamte Gesellschaft. „In Zeiten, in denen immer mehr Menschen wegschauen oder in Notsituationen ´gaffen´, ohne zu helfen, ist es besonders wichtig, beherzt einzugreifen oder Hilfe zu holen, wenn jemand in Not ist“, so Hachenberger. Als Dankeschön überreichte der VVS-Geschäftsführer einen Theaterhausgutschein und ein Restaurantgutschein im Wert von jeweils 100 Euro.

Für Mustafa Durmus ist ein vorbildliches, hilfsbereites Verhalten gegenüber seinen Fahrgästen selbstverständlich, erzählt sein Chef Eberhard Dannenmann von der OVK und bedankt sich bei „seinem“ Busfahrer. „Er ist ein Busfahrer mit Leib und Seele. Besonders schätzen wir seine Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit an ihm. Seine Fahrgäste sind im wahrsten Sinne des Wortes `Gäste` in seinem Bus, um die er sich im Bedarfsfall kümmert“, so Dannenmann.

Eberhard Dannenmann erzählt, dass Mustafa Durmus bereits öfter Retter in der Not war. Beispielsweise als in Nürtingen eine ältere Frau stürzte, als sie versuchte, einen Bus zu erreichen. Er leistete Hilfe und benachrichtigte den Notarzt. In einem anderen Fall lief er einem Schüler zur Hilfe, der hinter einem stehenden Bus auf die Straße rannte und dort von einem Pkw erfasst wurde. In Kirchheim hielt er seinen Bus an und half einer Frau, die vom Fahrrad gestürzt war.

Durmus ist vorrangig auf der Linie 167 (Kirchheim–Nürtingen– Aichtal) und im Auftrag der SSB auch auf der Linie 75 (Walddorfhäslach–Bernhausen) unterwegs.

Der Sonderpreis für vorbildliche Zivilcourage wurde vom VVS zum zweiten Mal vergeben. Er wird immer dann verliehen, wenn sich jemand – egal ob Busfahrer, Fahrgast, Lokführer, Passant – im Zusammenhang mit dem ÖPNV besonders für das Wohl eines anderen Menschen eingesetzt hat.

Im Verbundgebiet gibt es 422 Buslinien, die von knapp 40 Verkehrsunternehmen gefahren werden. Darunter die OVK, die mit rund 45 Mitarbeitern auch die Stadtverkehre in Kirchheim und Wendlingen betreibt. Im OVK-Fuhrpark stehen 30 Linienbusse mit modernster Niederflurtechnik, davon viele schon mit Euro 6, dem höchsten Anspruch an die Umweltverträglichkeit. OVK ist ein reines Familienunternehmen, das seit fast 90 Jahren für die umweltfreundliche Mobilität der Menschen im Landkreis Esslingen
sorgt. Seit dem Jahr 2002 gehört die OVK zum Firmenverbund
Dannenmann mit Sitz in Weinstadt. (pk)

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