Buchempfehlung
Remstal-Höhenweg - Etappe 03
Diese Etappe fürht Sie durch die nördlichen Ausläufer des Schurwaldes auf einem Teil des historischen "Kaisersträßle". Von Schorndorf bis Lorch.
Tariftipp
Dauer ca. 6,5 h
Länge 17 km
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Rückfahrt: Ab Lorch mit der Regionalbahn R2 Richtung Stuttgart.
Wanderstrecke: Die dritte Etappe des Remstal-Höhenweges führt Sie auf gut 17 km durch die nördlichen Ausläufer des Schurwaldes auf einem Teil des historischen "Kaisersträßle".
Von Steinmäurich führt der Weg über eine viel befahrene Straße, die mit einer Leitplanke abgegrenzt ist. Wenn Sie der Straße etwa 300 Meter in Richtung Schorndorf folgen, können Sie diese gefahrlos unterqueren. Folgen Sie dann der Anliegerstraße wieder bis zum Weg.
Sie starten am Waldrand nahe der Kleingartensiedlung Steinmäurich zwischen Schorndorf und Schlichten und begeben sich gleich hinein in den Schorndorfer Stadtwald. Nun passieren Sie die Ausläufer der Herrschafts- und der Siebenklinge (Klingen sind kleine Kerbtäler die durch Wasser- und Schutterosion entstanden sind), dessen Wasser sich später zum Eichenbach vereinigen wird, der Schorndorf unterirdisch durchquert und später in die Rems mündet.
Weiter geht es kleines Stück bergan auf den Frauenberg mit dem "Geisterhäusle", dessen Name auf die Sage eines wilden Räubers und seine Bestrafung durch die Waldgeister zurückgeht, heute aber vom Förster genutzt wird. Wenn Sie bei dem ehemaligen Wasserhochbehälter kurz aus dem Wald treten, führt Sie der Weg auf der Markierung "blaues Kreuz" Richtung Urbach wieder durch den Wald bis zur Straße, die Sie überqueren müssen. Weiteran umkreisen Sie den Konnenberg und überqueren auf dem weiteren Weg weitere Bachläufe und Klingen wie den Schützenbach und die Geratzharzklinge auf der Gemarkung Plüderhausen mit der Rehhaldenhütte und treffen nach ca. zehn Minuten auf einen Gedenkstein, der die Stadt- und Kreisgrenzen zwischen Plüderhausen und Lorch bzw. dem Rems-Murr-Kreis und dem Ostalbkreis markiert.
Nun wandern Sie entlang des Waldgebietes "Remshalde", einem Teil von Waldhausen und damit zur Stadt Lorch gehörig. Sie gehen unterhalb des Kaisersträßles, eine aus dem Mittelalter überlieferte Ost-West-Verbindung über den Höhenrücken des Schurwalds dahin, treffen aber auf dasselbige bei Verlassen des Schurwaldes und wandern darauf mit etwas Ausblick ins Remstal bis zum heutigen Etappenziel Rattenharz, dessen Wahrzeichen, die 1959 erbaute Holzkirche, auf einen kleinen Abstecher einlädt.
Remstal-Höhenweg - Etappe 03
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