Kunstmuseum Stuttgart
Im Herzen der Stadt Stuttgart wurde ein einzigartiges Museumsgebäude eröffnet
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4er-Ticket
Adresse
Kleiner Schlossplatz 1
Stuttgart
Geeignet für
schlechtes Wetter
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Kunstmuseum Stuttgart

Kunstmuseum Stuttgart
Michel Majerus wurde nur 35 Jahre alt, und doch hinterlässt der Künstler ein vielschichtiges und umfangreiches Werk. Während einer Schaffenszeit von nur zehn Jahren gelang ihm ein einzigartiges Statement zur Malerei, das auch heute nichts an Aktualität verloren hat. Majerus arbeitete mit unterschiedlichen Techniken, variierte Themen und Motive aus der Computerwelt, aus Comics oder Werbung. Zugleich bediente er sich in der Kunstgeschichte bei Künstlern wie Frank Stella, Andy Warhol, Willem de Kooning und anderen Vertretern der Pop Art und Minimal Art. Mit dieser Samplingmethode, die verschiedene Elemente frei und unhierarchisch kombiniert, schuf er seine eigene Bilderwelt und gab dadurch der Malerei neue wichtige Impulse. Aufgrund der großen Formate seiner Arbeiten und ihres installativen Charakters konnten bislang nur wenige Museen sein Werk in allen Facetten zeigen. Diese Lücke schließt das Kunstmuseum Stuttgart von 26. November 2011 bis 9. April 2012 mit einer über hundert Gemälde und Installationen umfassenden Werkschau, darunter Leihgaben aus Los Angeles, New York, London, Paris, Berlin und Stuttgart.
Über das Kunstmuseum Stuttgart
Der spektakuläre Glaskubus - erbaut vom Berliner Architekturbüro Hascher und Jehle - begeistert durch seine schlichte Eleganz. Die gläsernen Umgänge laden bei Tag ein zu einem herrlichen Blick über die Stadt und die umliegenden Hänge; bei Nacht schwebt der Würfel als faszinierende Lichtskulptur über den Kleinen Schlossplatz. Mit Museumsshop, Buchhandlung, Bar und Restaurant sowie Räumen für Veranstaltungen wird der gläserne Würfel zur Attraktion - für Freunde der Kunst, aber auch für Passanten und Besucher der Stadt.
Auf rund 5000 Quadratmetern lockt die hochkarätige Städtische Kunstsammlung. Den Grundstock dazu legte 1924 Graf Silvio della Valle di Casanova durch die Schenkung seiner privaten Gemäldesammlung an seine Wahlheimat Stuttgart. Nach 1945 übernahm Eugen Keuerleber die Leitung der Städtischen Kunstsammlung und definierte vier Schwerpunkte: Die Schwäbischen Impressionisten, Adolf Hölzel und sein Kreis, Otto Dix sowie die Zeitgenössische Kunst der Region. Die weltweit bedeutendste Sammlung an Werken von Otto Dix bildet bis heute den Kern der Städtischen Kunstsammlung.
1986 kam Johann-Karl Schmidt als neuer Direktor an das Haus und setzte neue, überregionale Akzente: Im Mittelpunkt der Ausstellungs- und Sammlungstätigkeit standen nun vor allem zeitgenössische Künstler, die dem deutschen Südwesten durch ihre Herkunft oder Tätigkeit verbunden sind und weltweit Achtung genießen, wie Joseph Kosuth, Dieter Krieg, Wolfgang Laib, Markus Lüpertz, Dieter Roth und K.R.H. Sonderborg. Darüber hinaus konnten bedeutende Kunstsammlungen als Dauerleihgaben gewonnen werden: 1992 die Sammlung Rudolf und Bertha Frank, 1994 die Konrad Knöpfel-Stiftung Fritz Winter, 2001 die Sammlung Etta und Otto Stangl. 1998 wurde auch das in Stuttgart beheimatete Archiv Baumeister, der Nachlass Willi Baumeisters, für den geplanten Neubau des Museums versprochen.
Zuletzt wurde der Bestand - bereits unter der neuen Direktorin Marion Ackermann - um die Sammlung Teufel mit Werken der Konkreten Kunst erweitert. Die Höhepunkte der heute rund 15.000 Werke umfassenden Städtischen Kunstsammlung werden zur Eröffnung des Kunstmuseums unter dem Ausstellungstitel "Angekommen - Die Sammlung im eigenen Haus" präsentiert.
Kunstmuseum Stuttgart
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