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Von hering/ursula:

Ihre Beschreibung und Karte sehr zutreffend, die blaue und gelbe Raute wechseln... mehr

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Weil der Stadt und Merklinger Ried

Weil der Stadt - Keplermuseum - Vogelschutzgebiet Merklinger Ried - Weil der Stadt

Tariftipp
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GruppenTagesTicket shop
4er-Ticket

Adresse
Weil der Stadt

Länge 6 km

Geeignet für
Familien, Gruppen, Kinder, Schulausflüge

Pfeil 5437 mal gesehen

SternSternSternStern 2 Bewertungen

  • Weil der Stadt

    Weil der Stadt

  • Keplerdenkmal

    Keplerdenkmal

  • Steinhaus Merklingen

    Steinhaus Merklingen

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    Rathaus Merklingen

  • Kirchenburg Merklingen

    Kirchenburg Merklingen

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Der Besuch von Weil der Stadt ist fast zwangsläufig mit dem Besuch des Keplermuseums verbunden. Aber auch hier bietet sich die Möglichkeit an, Wissensdurst mit Bewegungsdrang zu verbinden. Vielleicht mit einer Wanderung durch das Vogelschutzgebiet Merklinger Ried?

Es geht los unter der Bahnlinie hindurch in Richtung Industriegebiet. Gleich nach der Unterführung taucht als wegweisendes Zeichen die blau-gelbe Raute auf. Ihm folgt man nach, erst rechts, dann links zwischen zwei Fabrikgebäuden hindurch. An der grün-weißen Naturschutztafel beginnt das Merklinger Ried, ein mooriges Sumpfgelände, das als Vogelschutzgebiet (Beobachtungsstand, erklärende Farbtafeln) ausgewiesen ist.

Am Ende des rechts liegenden Naturschutzgebietes hält man sich geradeaus und gelangt geradewegs nach Merklingen. Über die Vordere Straße, Schopfgasse hier kommt man an den Gebäuden Rathaus, Kirchenburg und mittelalterliches Steinhaus vorbei.

Rathaus
Früher hatte das Erdgeschoss offene Lauben. Die profilierte Pforte trägt die Jahreszahl 1601. Vom Pranger ist noch die Spottfratze erhalten. An der Stirnseite das Merklinger Wappen: ein Schild mit springendem Löwen.

Steinhaus
Das aus dem 14. Jahrhundert stammende Steinhaus, ursprünglich Sitz das ansässigen Ortsadels, war einst als Burg gedacht, wurde aber schon bald als Speicher und Trockenboden genutzt. Über der Spitzbogenpforte ist das Herrenalber Klosterwappen (Abtsstab) und über dem rundbogigen Kellertor sind die Ebersteinschen Rosen ausgehauen. 1997 grundlegende Renovierung.

Kirchenburg
Als Kern des alamannischen Dorfes Merklingen kann schon früh eine Urkirche angenommen werden. Die Gebäudegruppe um die St.-Remigius-Kirche bildete früher die sogenannte "Stadt", die durch einen eindrucksvollen doppelten Mauerring (1796-1800 größtenteils beseitigt) und einen Wassergraben geschützt war. Die Mauer an der Straßenseite wurde 1983 neu errichtet und der Graben wieder freigelegt. An der Stelle der heutigen Steinbrücke am Rathaus war früher eine Zugbrücke. Die Merklinger Kirchenburg, mittelalterlicher Besitz des Klosters Herrenalb, ist eine der größten Wehrkirchenanlagen Württembergs.

Die Kirchgrabenstraße entlang geht es links in Richtung Friedhof hinauf: steil, aber überschaubar. Oben weiter durch einen schönen Wald bis zum Schützenhaus. Weiter links haltend kommt nach 200 m der Wanderparkplatz Schützenhaus mit Spielhaus, Spiel- und Liegewiese. Weiter durch den Wald führt ein bequemer Weg bis oberhalb Weil der Stadts und weiter hinunter bis in den alten Ortskern, den man über eine die Bahnlinie überquerende Brücke erreicht.

Neben Stadtmuseum und Keplermuseum noch empfehlenswert: der wunderschöne Spielplatz, erreichbar am Ende der Hermann-Schnaufer-Straße über den Brühlweg, außen an der Befestigung des Rabenturms. Länge der Wanderung (ohne Stadtrundgang) ca. 6 km.
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Kommentare

Weil der Stadt und Merklinger Ried

Kommentare

Von: hering/ursula | 03.08.2008 | SternSternSternStern

Ihre Beschreibung und Karte sehr zutreffend,
die blaue und gelbe Raute wechseln sich ab.
Für "fußkranke" Wanderer wäre die umgekehrte Richtung (Bus bis in Höhenlage z.B. JK-Gymnasium) empfehlenswert.


Von: | 31.07.2007 | SternSternSternStern

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