. .
:


Download Booklet

Die neue polygoCard mit eTicket-Funktion

Abo mit der polygoCard online bestellen bei der DB

Was ist die polygoCard?

Sukzessive werden die VVS-Abonnements jetzt auf die neue polygoCard umgestellt. Für Sie als Abokunde ist es zunächst die Verschmelzung von Verbundpass und Wertmarke auf einer Karte. Name und Design ändern sich, Ihr Abo bleibt dabei unverändert. Es wird künftig nur als elektronisches Ticket (eTicket) auf dieser Chipkarte gespeichert. Wenn Sie Ihr Tarifprodukt wechseln wollen, brauchen Sie keinen neuen Verbundpass mehr.

polygo kann noch mehr: Mit der polygoCard können Sie nicht nur Bahn und Bus fahren. Wenn Sie wollen, können Sie mit dieser Chipkarte weitere Angebote nutzen, z.B. Carsharing-Fahrzeuge buchen oder Fahrräder mitnehmen. 

polygo für Neueinsteiger

Ab sofort bekommen Neueinsteiger in das VVS-Abo die polygoCard. Das Abonnement kann bei der DB in den Kundenzentren oder online bestellt werden. Wer über die SSB ins VVS-Abo einsteigen möchte, erhält die polygoCard auch in den SSB-KundenCentren oder online.


polygoCard: Das bieten die Partner!

Mit der polygoCard erhalten Sie bei den Partnern Sonderkonditionen. Informieren Sie sich, welche Vorteile die polygoCard bietet!

polygo für bestehende Abonnenten

Die Umstellung der bestehenden Abonnements auf die neue polygoCard läuft bereits. Die Umstellung erfolgt schrittweise und wird voraussichtlich bis Ende 2016 andauern. Alle Abonnenten bekommen schrittweise statt einer neuen Wertmarke die polygoCard zugeschickt. Das eTicket ist bereits auf der Chipkarte enthalten und muss nicht gesondert aktiviert werden.

Ein Abonnement ist ein Ticket, für das ein Vertrag abgeschlossen wurde und dessen Preis monatlich (im Einzelfall auch jährlich) vom Konto abgebucht wird. Abonnements gibt es für folgende Tarifprodukte:

  • JedermannTicket
  • JedermannTicket plus
  • 9-Uhr-UmweltTicket
  • 9-Uhr-UmweltTicket plus
  • 14-Uhr JuniorTicket
  • SeniorenTicket

Alle Abonnenten wurden von Ihrem Vertragspartner (DB oder SSB) angeschrieben und gebeten, ein neues Passfoto hochzuladen oder per Post zu schicken und bei nicht netzweit gültigen Tickets Ihren üblichen Fahrweg anzugeben, damit die erforderlichen Tarifzonen hinterlegt werden können. Wenn Sie ein verbundweit gültiges Ticket haben (z.B. SeniorenTicket), dann brauchen Sie den üblichen Fahrweg natürlich nicht in das Webportal einzugeben. FirmenTicket-Kunden werden voraussichtlich ab 2. Quartal 2016 umgestellt.

Tipp für VVS-Abokunden: Vergessen Sie nicht, ihr Foto für das neue eTicket rechtzeitig hochzuladen!

Wenn Sie Ihr Foto noch nicht hochgeladen haben, rufen Sie bitte die Webseite www.mypolygo.de/abo auf. Dort können Sie das Foto hochladen und Ihren Fahrweg eingeben. Zur Nutzung des Webportals benötigen Sie Ihre Abo-Vertragsnummer und die Verbundpassnummer. Sie finden beide Angaben in dem Anschreiben Ihres Abo-Centers. Die PIN ergibt sich aus Ihrer Bankverbindung.

PolygoCard für Scool-Abonnenten

Die meisten Schüler haben ein Scool-Abo. Auch dieses Ticket wird auf die polygoCard umgestellt. Über 70.000 Schüler haben ihre polygoCard bereits von der DB und den AboCentern der regionalen Verkehrsunternehmen erhalten. Die Scool-Abos von der DB wurden bereits verschickt. Die Scool-Abos von der SSB werden ab Januar 2016 schrittweise versendet, wenn ein Bild hochgeladen oder geschickt wurde.

Wer von diesen Schülern sein Passfoto noch nicht hochgeladen hat, sollte dies bitte schnell tun.

Alle wichtigen Informationen zur Umstellung der Scool-Abos auf die polygoCard erhalten Sie hier:

polygo für Monats- und WochenTickets

Die Monats- und WochenTickets werden zunächst noch wie bisher als Wertmarke ausgegeben. Die polygoCard wird perspektivisch auch für alle Bürgerinnen und Bürger der Region Stuttgart ohne ÖPNV-Abo bereitstehen.

Im Bus kann die Karte über den Chipkartenleser beim Fahrer ausgelesen werden.

Wie wird die polygoCard kontrolliert?

Bei einer Fahrausweiskontrolle können die Daten auf der Chipkarte ausgelesen werden. Sie benutzen die Bahnen wie bisher: Sie steigen ein und zeigen erst bei einer Fahrausweiskontrolle ihre polygoCard vor. Im Bus halten Sie die polygoCard bitte an den Chipkartenleser vorne beim Fahrer. Dieser befindet sich entweder im Fahrscheindrucker oder in einem speziellem Terminal. Beim Aussteigen brauchen Sie nichts zu tun.

Wenn Sie wissen wollen, welches Ticket auf Ihrer polygoCard gespeichert, können Sie die Karte an einem Fahrkartenautomaten auslesen. Zahlreiche SSB-Automaten sind mit der Lesefunktion ausgestattet. Halten Sie bitte Ihre polygoCard an das Lesegerät, das mit dem bundesweiten (((e-Symbol bzw. mit einer stilisierten polygo-Chipkarte gekennzeichnet ist.

Hinweis: Die Fahrberechtigungen werden nur ab dem 1. Gültigkeitstag als gültig angezeigt.

 

Welche Daten sind auf der Karte gespeichert und wie werden diese geschützt?

Auf dem Chip der polygoCard gibt es mehrere, voneinander getrennte Bereiche, auf denen Daten gespeichert werden:

  • Der Bereich ÖPNV-Kundendaten ist verschlüsselt und zugriffsgeschützt (Zugriff haben nur die ÖPNV-Unternehmen). Dort werden Vorname, Nachname, Geburtsdatum und Geschlecht gespeichert.
  • Im Bereich ÖPNV-Ticket werden ÖPNV-Produktnummer, Nummer des ausstellenden Verkehrsunternehmens, Ticketnummer, Tarifzonen der räumlichen Gültigkeit, Gültigkeitsbeginn- und Gültigkeitsende sowie der verfremdete Vor- und Nachname gespeichert.

Die Anwendung des eTicketings im VVS folgt dem bundesweiten Standard der VDV-Kernapplikation. Dieser ist mit dem Bundesdatenschutzbeauftragten und den Datenschutzbeauftragten der Länder abgestimmt. Der Standard sieht vor, dass die letzten 10 Aktionen (in der Regel handelt es sich hierbei um Kontrolldatensätze beim Einsteigen und ggf. bei Aussteigen) auf der Chipkarte in einem als „Transaktions-Logbuch“ bezeichneten Bereich gespeichert werden.
Dies zielt insbesondere auf eTicketing-Systeme ab, bei denen die Fahrpreisberechnung bei Gelegenheitsfahrgästen im Nachhinein stattfindet. Die Speicherung der Einstiegs- und Ausstiegsvorgänge auf der Karte wurde dort, wo es solche Systeme gibt (z. B. in Heilbronn), auch von der Kundschaft gefordert, um die Preisbildung nachvollziehen zu können. Im VVS, in dem es das eTicket bisher nur im Bereich der Zeitkarten (z. B. JahresTicket) gibt, ist die Speicherung von Einstiegsvorgängen (Ausstiegsvorgänge sind im VVS ohnehin nicht von Relevanz) nicht zwingend erforderlich.
Deshalb speichert die SSB seit Start des eTicketings in ihrem Bereich keine Einstiegsvorgänge auf der Karte. Das Gleiche gilt für die überwiegende Zahl der Busunternehmen in der Region. Dort konnte die standardmäßig eigentlich vorgesehene Speicherung durch eine mittlerweile vorgenommene Softwareanpassung unterbunden werden.
Die RBS (Regio Bus Stuttgart) speichert die Kontrollnachweise entsprechend dem Standard weiterhin. Hier ist ein Unterbinden der Speicherfunktion auch nicht ohne weiteres möglich, da dieses Unternehmen z. B. auch im Bereich des Heilbronner Verkehrsverbundes (HNV) fährt.
Im Weiteren erfolgt der Hinweis, dass der VVS einen Antrag zur Änderung des bundesweit geltenden Standards eingereicht hat, mit dem Ziel, dass bei Zeittickets Einstiegsvorgänge auf der Chipkarte grundsätzlich nicht mehr gespeichert werden sollen. Ein mutwilliges Auslesen eines fremden (((eTickets im „Vorbeigehen“ ist auf Grund des benötigten Abstands zum Verbindungsaufbau zwischen dem NFC-Chip im Handy und der Chipkarte ist nahezu ausgeschlossen. Eine Auswertung von Bewegungsprofilen der Fahrgäste erfolgt nicht. Sie wäre im VVS ohnehin sinnlos, weil die Chipkarte nur beim Einstieg am Lesegerät im Bus vorbeizuführen ist.

Der Bereich Bezahlfunktion ist nach Vorgaben der EMV (Europay International, MasterCard und VISA) geschützt. Dieser Bereich ist optional und nur auf der Karte, wenn bei der Bestellung die polygoCard mit Bezahlfunktion – die sogenannte polygoCard pay – ausgewählt wurde.

Im Bereich für sonstige Anwendungen für die Nutzungen weiterer Partner-Services werden keine personenbezogenen oder personenbeziehbaren Daten gespeichert.

Welche Daten werden bei der Ticketkontrolle oder der Einstiegskontrolle im Bus von der Karte ausgelesen?

Bei der Einstiegskontrolle im Bus oder bei der Kontrolle durch das Prüfpersonal wird das ÖPNV-Ticket ausgelesen und dessen zeitliche und räumliche Gültigkeit geprüft. Das Prüfpersonal kann bei Bedarf zusätzlich den Bereich ÖPNV-Kundendaten auslesen, um z. B. bei persönlichen Tickets zu überprüfen, ob der Ticketnutzer auch der Ticketinhaber ist oder die Daten im konkreten Fall für die EBE-Ausstellung (Erhöhtes Beförderungsentgelt) zu verwenden.

Über welche Verbindung erfolgt die Auslesung der Kartendaten durch das Einstiegskontrollsystem, ist diese gesichert?

Die Übertragung erfolgt verschlüsselt über eine Schnittstelle gemäß ISO 14443. Der Leseabstand ist kleiner 4 cm.

Welche auf der Karte vorhandenen Daten werden vom Einstiegskontrollsystem gespeichert und was passiert dann damit?

Es werden die Daten aus dem Bereich ÖPNV-Ticket in Form von so genannten Kontroll- bzw. Sperrnachweisen gespeichert. Diese sollen zu Prüfungszwecken an den VVS übertragen und nach der vollständigen Übertragung auf den Geräten automatisch überschrieben. Geprüft werden soll auf Ticketfälschungen und unberechtigte Ticketausstellung. Die Übermittlung von Kontrolldatensätzen an ein zentrales Hintergrundsystem in anonymisierter Form wird derzeit noch nicht umgesetzt. Sobald die Umsetzung erfolgt, sollen diese Daten jedoch spätestens 72 Stunden nach ihrer Erfassung wieder gelöscht werden.

Fragen und Antworten zum eTicket