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polygo

Abo mit der polygoCard online bestellen bei der DB

Was ist die polygoCard?

Die polygoCard ist der Schlüssel für Möbilität und Services in der Region Stuttgart und flexibel, unter anderem als eTicket in Bus & Bahnen, einsetzbar. Das VVS-Abo wird nun digital auf der polygoCard gespeichert. Bei Wechsel des Tarifprodukts können Sie die polygoCard, anders als zuvor Verbundpass und Wertmarke, behalten. Auch kann die polygoCard mehrere eTickets gleichzeitig speichern.

polygo für Neueinsteiger

Ab sofort bekommen Neueinsteiger in das VVS-Abo die polygoCard. Das Abonnement kann bei der DB in den Kundenzentren oder online bestellt werden. Wer über die SSB ins VVS-Abo einsteigen möchte, erhält die polygoCard auch in den SSB-KundenCentren oder online.


polygoCard: Das bieten die Partner!

Mit der polygoCard erhalten Sie bei den Partnern Sonderkonditionen. Informieren Sie sich, welche Vorteile die polygoCard bietet!

PolygoCard für Scool-Abonnenten

Die meisten Schüler haben ein Scool-Abo. Auch dieses Ticket wird auf die polygoCard umgestellt. Alle wichtigen Informationen zur Umstellung der Scool-Abos auf die polygoCard erhalten Sie hier:

polygo ohne ÖPNV-Abo

Die polygoCard kann ab jetzt auch für Wochen- und MonatsTickets ohne VVS-Abo bestellt werden.

Im Bus kann die Karte über den Chipkartenleser beim Fahrer ausgelesen werden.

Wie wird die polygoCard kontrolliert?

Bei einer Fahrausweiskontrolle können die Daten auf der Chipkarte ausgelesen werden. Sie benutzen die Bahnen wie bisher: Sie steigen ein und zeigen erst bei einer Fahrausweiskontrolle ihre polygoCard vor. Im Bus halten Sie die polygoCard bitte an den Chipkartenleser vorne beim Fahrer. Dieser befindet sich entweder im Fahrscheindrucker oder in einem speziellem Terminal. Beim Aussteigen brauchen Sie nichts zu tun.

Wenn Sie wissen wollen, welches Ticket auf Ihrer polygoCard gespeichert ist, können Sie die Karte an einem Fahrkartenautomaten auslesen. Zahlreiche Automaten sind mit der Lesefunktion ausgestattet. Halten Sie bitte Ihre polygoCard an die markierte Lesefläche, das mit dem bundesweiten (((e-Symbol bzw. mit einer stilisierten polygo-Chipkarte gekennzeichnet ist.

Hinweis: Die Fahrtberechtigungen werden nur ab dem 1. Gültigkeitstag als gültig angezeigt.

 

Welche Daten sind auf der Karte gespeichert und wie werden diese geschützt?

Auf dem Chip der polygoCard gibt es mehrere, voneinander getrennte Bereiche, auf denen Daten gespeichert werden:

  • Der Bereich ÖPNV-Kundendaten ist verschlüsselt und zugriffsgeschützt (Zugriff haben nur die ÖPNV-Unternehmen). Dort werden Vorname, Nachname, Geburtsdatum und Geschlecht gespeichert.
  • Im Bereich ÖPNV-Ticket werden ÖPNV-Produktnummer, Nummer des ausstellenden Verkehrsunternehmens, Ticketnummer, Tarifzonen der räumlichen Gültigkeit, Gültigkeitsbeginn- und Gültigkeitsende sowie der verfremdete Vor- und Nachname gespeichert.

Die Anwendung des eTicketings im VVS folgt dem bundesweiten Standard der VDV-Kernapplikation. Dieser ist mit dem Bundesdatenschutzbeauftragten und den Datenschutzbeauftragten der Länder abgestimmt. Der Standard sieht vor, dass die letzten 10 Aktionen (in der Regel handelt es sich hierbei um Kontrolldatensätze beim Einsteigen und ggf. bei Aussteigen) auf der Chipkarte in einem als „Transaktions-Logbuch“ bezeichneten Bereich gespeichert werden.
Dies zielt insbesondere auf eTicketing-Systeme ab, bei denen die Fahrpreisberechnung bei Gelegenheitsfahrgästen im Nachhinein stattfindet. Die Speicherung der Einstiegs- und Ausstiegsvorgänge auf der Karte wurde dort, wo es solche Systeme gibt (z. B. in Heilbronn), auch von der Kundschaft gefordert, um die Preisbildung nachvollziehen zu können. Im VVS, in dem es das eTicket bisher nur im Bereich der Zeitkarten (z. B. JahresTicket) gibt, ist die Speicherung von Einstiegsvorgängen (Ausstiegsvorgänge sind im VVS ohnehin nicht von Relevanz) nicht zwingend erforderlich.
Deshalb speichert die SSB seit Start des eTicketings in ihrem Bereich keine Einstiegsvorgänge auf der Karte. Das Gleiche gilt für die überwiegende Zahl der Busunternehmen in der Region. Dort konnte die standardmäßig eigentlich vorgesehene Speicherung durch eine mittlerweile vorgenommene Softwareanpassung unterbunden werden.
Die RBS (Regio Bus Stuttgart) speichert die Kontrollnachweise entsprechend dem Standard weiterhin. Hier ist ein Unterbinden der Speicherfunktion auch nicht ohne weiteres möglich, da dieses Unternehmen z. B. auch im Bereich des Heilbronner Verkehrsverbundes (HNV) fährt.
Im Weiteren erfolgt der Hinweis, dass der VVS einen Antrag zur Änderung des bundesweit geltenden Standards eingereicht hat, mit dem Ziel, dass bei Zeittickets Einstiegsvorgänge auf der Chipkarte grundsätzlich nicht mehr gespeichert werden sollen. Ein mutwilliges Auslesen eines fremden (((eTickets im „Vorbeigehen“ ist auf Grund des benötigten Abstands zum Verbindungsaufbau zwischen dem NFC-Chip im Handy und der Chipkarte ist nahezu ausgeschlossen. Eine Auswertung von Bewegungsprofilen der Fahrgäste erfolgt nicht. Sie wäre im VVS ohnehin sinnlos, weil die Chipkarte nur beim Einstieg am Kontrollgerät im Bus vorbeizuführen ist.

Der Bereich Bezahlfunktion ist nach Vorgaben der EMV (Europay International, MasterCard und VISA) geschützt. Dieser Bereich ist optional und nur auf der Karte, wenn bei der Bestellung die polygoCard mit Bezahlfunktion – die sogenannte polygoCard pay – ausgewählt wurde.

Im Bereich für sonstige Anwendungen für die Nutzungen weiterer Partner-Services werden keine personenbezogenen oder personenbeziehbaren Daten gespeichert.

Welche Daten werden bei der Ticketkontrolle oder der Einstiegskontrolle im Bus von der Karte ausgelesen?

Bei der Einstiegskontrolle im Bus oder bei der Kontrolle durch das Prüfpersonal wird das ÖPNV-Ticket ausgelesen und dessen zeitliche und räumliche Gültigkeit geprüft. Das Prüfpersonal kann bei Bedarf zusätzlich den Bereich ÖPNV-Kundendaten auslesen, um z. B. bei persönlichen Tickets zu überprüfen, ob der Ticketnutzer auch der Ticketinhaber ist oder die Daten im konkreten Fall für die EBE-Ausstellung (Erhöhtes Beförderungsentgelt) zu verwenden.

Über welche Verbindung erfolgt die Auslesung der Kartendaten durch das Einstiegskontrollsystem, ist diese gesichert?

Die Übertragung erfolgt verschlüsselt über eine Schnittstelle gemäß ISO 14443. Der Leseabstand ist kleiner 4 cm.

Welche auf der Karte vorhandenen Daten werden vom Einstiegskontrollsystem gespeichert und was passiert dann damit?

Es werden die Daten aus dem Bereich ÖPNV-Ticket in Form von so genannten Kontroll- bzw. Sperrnachweisen gespeichert. Diese sollen zu Prüfungszwecken an den VVS übertragen und nach der vollständigen Übertragung auf den Geräten automatisch überschrieben. Geprüft werden soll auf Ticketfälschungen und unberechtigte Ticketausstellung. Die Übermittlung von Kontrolldatensätzen an ein zentrales Hintergrundsystem in anonymisierter Form wird derzeit noch nicht umgesetzt. Sobald die Umsetzung erfolgt, sollen diese Daten jedoch spätestens 72 Stunden nach ihrer Erfassung wieder gelöscht werden.