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200.000 Fahrgäste im Abo – Volker Graf aus Stuttgart ist der Jubiläumsfahrgast

Immer mehr Menschen im VVS fahren regelmäßig Bus und Bahn

Immer mehr Menschen im VVS setzen auf Bus und Bahn, um nicht mehr im Stau stehen zu müssen oder Feinstaub zu vermeiden. Der Trend zum Abo geht auch 2018 weiter. Kürzlich ist der 200.000. Antrag für ein Abonnement beim VVS und seinen Vertriebspartnern eingegangen. Volker Graf aus Stuttgart war der Glückliche. Für seine tägliche Fahrt zur Arbeit von Stuttgart Schwabstraße nach Gärtringen bestellte er ein 5-Zonen-Abo. Matthias Leber, Leiter des DB-Abo-Centers, und VVS-Geschäftsführer Horst Stammler gratulierten dem 31-Jährigen heute und überreichten als Jubiläumsgeschenk einen DB-Reisegutschein im Wert von 200 Euro.

Im September war der 31-Jährige nach Stuttgart gezogen und arbeitet seither bei einem großen Logistikunternehmen in Gärtringen. Anfangs fuhr er mit dem Auto zur Arbeit, schnell war aber klar, dass das kein Dauerzustand sein wird. „Morgens bin ich ewig im Stau gestanden und abends, wenn ich wieder zu Hause war, ging die Parkplatzsuche im Stuttgarter Westen los“, erzählt Graf. Seit gut einem Monat setzt sich der Projektmanager nun morgens an der Schwabstraße in die S-Bahn und fährt mit der S1 in 33 Minuten nach Gärtringen. „Das ist zum einen viel entspannter und zum anderen kann ich die Zeit nutzen, um zu lesen oder meine Mails zu checken“, erklärte Volker Graf.

„Dass der VVS immer weiter wächst, liegt auch daran, dass immer mehr Stammkunden unser Angebot im Abo nutzen“, sagt Horst Stammler. Seit 2011, als die Konditionen für das Abonnement umgestellt wurden („zehn Monate zahlen – zwölf Monate fahren“), klettert die Zahl der Abonnenten kontinuierlich in die Höhe. „Wenn man die Schüler und Studierenden dazu nimmt, die mit Scool-Abo und StudiTicket dem Abo vergleichbare Produkte haben, sind es bereits über 350.000 Fahrgäste, die sich länger als einen Monat gebunden haben. Rechnet man auch noch die MonatsTickets dazu, haben wir inzwischen fast 600.000 Stammkunden in der Region“, so Horst Stammler. Damit ist jeder vierte Bürger der Region regelmäßig mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs.

„Wir freuen uns, dass immer mehr Menschen in der Region in Bus und Bahn einsteigen und nehmen die Herausforderung gerne an, auch weiterhin eine bedarfsgerechte Mobilität anzubieten“, sagte Matthias Leber bei der Preisübergabe. Der Trend zum Abo zeigt sich vor allem im Berufsverkehr. Die Verkäufe in diesem Segment sind 2017 um neun Prozent gestiegen. Das Seniorenabo legte um zehn Prozent zu und das Jedermann- sowie 9-Uhr-Abo um jeweils drei Prozent. Absoluter Spitzenreiter bei den Abo-Zuwächsen ist das Ausbildungs-Abo, das um mehr als ein Viertel (+ 25%) zugelegt hat. Auszubildende, Praktikanten, Bufdis etc. können seit September 2016 mit dem Ticket im ganzen Netz mit Bus und Bahn fahren. Das Ticketangebot gilt rund um die Uhr im gesamten VVS-Gebiet und wird obligatorisch als JahresTicket im Abonnement angeboten.

Die Abos im VVS werden seit Sommer 2015 als elektronisches Ticket auf der polygoCard ausgegeben. Sie haben auch den Vorteil: Wer sein Tarifprodukt ändern möchte, also etwa von einem JedermannTicket zu einem FirmenTicket wechselt, braucht nun keinen neuen Verbundpass mehr – es müssen lediglich die Daten auf dem Chip geändert werden. Wer seine Karte verliert oder falls sie gestohlen wird, kann sie ganz einfach über eine zentrale Hotline sperren lassen. Das AboCenter stellt dann eine neue Karte aus. Auf die polygoCard können inzwischen auch Wochen- und MonatsTickets geschrieben werden. Außerdem ist sie Schlüssel zu verschiedenen multimodalen Verkehrsangeboten wie Carsharing und Leihfahrrad. Wer ab Mai das neue Fahrradverleihsystem Regio Rad Stuttgart nutzt, profitiert von der polygoCard besonders. Exklusiv gibt es für Karteninhaber die ersten 30 Minuten gratis.

Stand: 28. Februar 2018