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Ab 1. Januar 2019: bessere Busverbindungen in Ditzingen

Bessere Busverbindungen in Ditzingen

Bürgermeister Ulrich Bahmer, Volker Maus vom Landratsamt Ludwigsburg, Oberbürgermeister Michael Makurath, FMO-Geschäftsführer Marco Trovato und Jochen Biesinger von der Abteilung Planung beim VVS (v.l.)

FMO setzt sich im Wettbewerb durch – verlässliche Anbindung an die S-Bahnen

Zum 1. Januar 2019 wird es in Ditzingen ein deutlich verbessertes Fahrplanangebot geben. Fahrgäste können sich auf dichtere Takte und längere Betriebszeiten freuen. Die Linien im Linienbündel 4 im Landkreis Ludwigsburg werden vom Busunternehmen Friedrich Müller Omnibus (FMO) gefahren. Zeitgleich mit der Inbetriebnahme des Linienbündels 4 gibt es auch auf der OVR-Linie 620 im Stadtgebiet Ditzingen Verbesserungen.

Landrat Dr. Rainer Haas lobt das  neue Verkehrsangebot: "Es ist sehr erfreulich, dass es auch im Verkehrsraum Ditzingen gelungen ist, das Fahrplangebot so stark zu verbessern. Durch die Ausschreibungen konnte hier viel weiterentwickelt und die Basis für einen zeitgemäßen, attraktiven Verkehr geschaffen werden."

"Der moderne ÖPNV muss sich im Hinblick auf die Zielsetzungen der Pünktlichkeit, des Komforts für die Fahrgäste und der Umweltverträglichkeit profilieren. Dem entspricht das Angebot von FMO, das nach dem Fahrplanwechsel das Bündel 4 fährt", begrüßt Ditzingens Oberbürgermeister Michael Makurath die Inbetriebnahme des Linienbündels.

"Wir gehen mit 20.000 Fahrplankilometer mehr als früher an den Start und können den Ditzinger Bürgern ein deutlich besseres Fahrplanangebot bieten", informierte FMO-Geschäftsführer Marco Trovato.

Für den Betrieb der Linien hat das Busunternehmen Klingel Reisen als Auftragsunternehmer von FMO sechs moderne Euro-6-Busse angeschafft. "Die Busse sind alle mit neuesten Umwelt- und Ausstattungsstandards im Einsatz. Sie sind barrierefrei und beispielsweise mit WLAN und Klimaanlagen ausgestattet", sagt Klingel-Chef Andreas Klingel.

"Falls angesichts neuer Busse, neuen Fahrplänen und neuen Fahrer am Anfang noch nicht alles hundertprozentig klappt, bitten wir um Verständnis. Nach unseren Erfahrungen braucht es ein paar Wochen, bis sich alles eingespielt hat", so Jochen Biesinger, Planungsexperte beim VVS.

Seit 2009 ist die EU-Verordnung Nr. 1370/2007 in Kraft. Sie gibt vor, dass alle Buslinien, die öffentlich gefördert werden, nach bestimmten Vergabevorschriften ausgeschrieben werden müssen. Damit nicht jede einzelne Linie extra vergeben werden muss, wurden Linienbündel geschnürt, in diesem Fall das Bündel 4 im Landkreis Ludwigsburg. Zu diesem Linienbündel zählen die bisherigen Liniennummern 623, 623A, 624. Neu hinzu kommt die Liniennummer 626. Das Bündel Ludwigsburg 4 bekommt keine Zuschüsse durch den Landkreis und den Kommunen. Das Risiko des eigenwirtschaftlichen Verkehrs trägt das Verkehrsunternehmen, das  auch die Fahrgeldeinnahmen bekommt.

Haushaltsverteilung und Schnupperfahrten

Die betroffenen Haushalte in den Gemeinden werden im Rahmen einer Haushaltsverteilung in der zweiten Dezemberhälfte über alle wichtigen Änderungen informiert. Die Fahrpläne für die neuen Angebote sind bereits im Internet auf den Seiten des Verkehrsverbundes Stuttgart (www.vvs.de) abrufbar.

Wer das neue Angebot testen möchte, hat zum Start des neuen Bündels am 1. Januar 2019 die Möglichkeit dazu. In den Bussen der Linien 623 und 624 (bis Betriebsschluss um 6 Uhr des Folgetages) kann man den ganzen Tag lang kostenlos mitfahren.

Die Veränderungen im Einzelnen:

Linie 620 (Ditzingen – Heimerdingen ( – Weissach))

Montags bis freitags tagsüber werden die Fahrten ab Heimerdingen nach Ditzingen um 15 Minuten verschoben. Dadurch fahren die Busse der Linie 620 von und nach Heimerdingen immer versetzt zur Strohgäubahn, welche seit dem 9. Dezember nach Heimerdingen verlängert wurde. Das bedeutet, dass montags bis freitags tagsüber alle 15 Minuten eine Verbindung von Heimerdingen nach Stuttgart besteht und zwar jeweils halbstündlich mit der Buslinie 620 und Umstieg in Ditzingen und mit der Strohgäubahn und Umstieg in Korntal.

Linie 623 (Ditzingen – Schöckingen (– Heimerdingen))

Weil die Fahrgastnachfrage niedrig ist, fahren die Busse am Samstag um 6.06 Uhr ab Schöckingen Schloss nicht mehr nach Ditzingen. Ansonsten bleibt der bewährte Fahrplan unverändert.

Linie 620/623

In Nächten vor Sams-, Sonn- und Feiertagen gibt es eine neue Fahrt von Ditzingen nach Hirschlanden, Schöckingen und Heimerdingen mit Abfahrt um 1:40 Uhr ab Ditzingen. Dadurch kann die bisherige Fahrplanlücke zwischen dem Betriebsschluss der Linien 620 / 623 und der Nachtbuslinie N65 beseitigt werden.
Linie 623 A (Schöckingen – Hirschlanden – Ditzingen)

Um mehr Kapazitäten zu schaffen, fährt künftig ein zusätzlicher Bus freitags um 12.25 Uhr von Glemsaue in Richtung Hirschlanden.

Linie 624 (Stadtverkehr Ditzingen)

Montags bis freitags wird das Fahrplanangebot auf dieser Linie aufgestockt und übersichtlicher strukturiert. Die Busse fahren sowohl über die Ditzenbrunnerstraße als auch über die Münchinger Straße häufiger als bisher.

Die letzte Abfahrt ab Ditzinger Bahnhof ist künftig montags bis freitags erst um 20.43 Uhr, sodass die Busse insgesamt eine Stunde länger unterwegs sind als bislang.

Die Fahrten am Samstag sind künftig ähnlich wie die an Wochentagen. Außerdem sind die Busse künftig länger unterwegs als sonst – die Betriebszeit wird um eine Stunde verlängert, sodass der letzte Bus um 19.13 Uhr ab Ditzingen Bahnhof fährt.

Neu ist auch, dass die Linie 624 erstmals an Sonn- und Feiertagen unterwegs ist. Die Busse sind künftig von 9 bis 18 Uhr im Stundentakt in Ditzingen im Einsatz.

Linie 626 (Ditzingen Bahnhof – Industriegebiet Ost)

Die neue Linie 626 stellt die Verbindung vom Bahnhof Ditzingen zum Industriegebiet Ost her. Die Busse sind während des Berufsverkehrs alle 30 Minuten im Einsatz. Für Halbtagsarbeitskräfte werden zudem zwei Fahrten um die Mittagszeit angeboten.

Stand: 14. Dezember 2018