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Aktion polygo-Tester: zwei Wochen ohne das eigene Auto

Geschafft: VVS-Geschäftsführer Horst Stammler (l.) und Simon Steuer vom Stadtplanungsamt Fellbach (l.) gratulierten Oliver Haußer (m.) zum bestandenen polygoCard-Test.

Mittwoch, 1. September 2016

Oliver Haußer aus Fellbach hat den polygo-Test erfolgreich bestanden. Er hat zwei Wochen sein eigenes Auto stehen lassen und ist stattdessen mit Bus und Bahn, sowie den Fahrzeugen der polygo-Partner unterwegs gewesen. Dafür hat er vom VVS-Geschäftsführer Horst Stammler ein VVS-JahresTicket in Form der polygoCard bekommen. Mal schauen, vielleicht sieht man Herrn Haußer nun öfter in den Öffentlichen.

 

 

Oliver Haußer liefert den Beweis: Der Tachostand an seinem Auto hat sich während der Testphase nicht verändert.

Sonntag, 22. August 2016

Da meine Frau und meine Tochter schon an unserem Urlaubsort im Chiemgau waren, fuhren am Sonntagabend mein Sohn und ich mit dem Zug über München dorthin. Wir packten unseren Rucksack und fuhren dann rechtzeitig mit der U1 zum Hauptbahnhof. Zum ersten Mal freute ich mich über die Baustelle am Charlottenplatz. Der wird gerade für Stuttgart 21 umgebaut und danach fährt die U1 zur Zeit nicht über den Charlottenplatz sondern über den Hauptbahnhof. Somit mussten wir nicht einmal umsteigen. Und wir erwischten unseren Zug pünktlich. Der Urlaub konnte beginnen.

Hier im Chiemgau gibt es leider nicht das U-Bahn-Netz und ich musste heute meine Brötchen beim Bäcker mit der Rad besorgen :-( .

Freitag, 19. August 2016

Freitag – Das Wochenende naht - Heute morgen schaffte ich es früh aus dem Bett und ich erwischte die Stadtbahn um 6.07 Uhr schon.

Freitagmittag ging es erstmal mit der Stadtbahn heim. Dann musste ich noch diverse Besorgungen für den Urlaub machen. Ich schaute schnell über die Stadtmobil-Seite wo ich irgendwo im Umkreis ein Stadtmobil ergattern kann. Mein gewohntes Stadtmobil am Bahnhof Sommerrain war leider schon belegt. Aber kein Problem, in Fellbach in der Esslinger Straße wurde ich fündig. Der Standort war für mich sogar geschickter, da ich da dann einfach kurz zwei Station von mir aus mit der U1 hinfahren konnte.

Dieses Mal hatte ich einen Kleinwagen Toyota gebucht. Der Wagen war ok, ein Kleinwagen halt. Gebucht hatte ich den Wagen für drei Stunden, das war ausreichend, am Ende hatte ich sogar noch Zeit gemütlich meine Einkäufe daheim zu verstauen. Da die Stadtmobil Autos spezielle Standorte haben, die auch mit Schildern reserviert sind, hat man auch beim Abstellen keine Parkplatzprobleme. Bei mir war es am Freitag leider anders, der Parkplatz wurde von einem anderen Auto belegt und ich musste mir in der Straße einen neuen Parkplatz suchen. Das Auto das meinen Stellplatz blockierte, hatte auch schon einen Strafzettel an der Scheibe. Das fand ich sehr gut.

Abends hatte ich mich dann noch für ein Abendessen mit meiner Mutter und meinem Bruder und dessen Freundin auf dem Rotenberg verabredet. Nun hatte ich auch zum ersten Mal die Gelegenheit die Busse im VVS zu testen. Wir fuhren ab Lutherische mit der Linie 60 bis Untertürkheim und von dort brachte uns die Linie 61 bis hoch auf den Rotenberg. Sehr schöne Fahrt mit herrlicher Aussicht auf die Mercedes-Benz-Arena und den Stuttgarter Talkessel. Zurück ging es dann ebenfalls mit den Bussen und ein schöner Sommertag ging zu Ende.

Donnerstag, 18. August

Heute morgen war ich noch recht verschlafen und entschied mich für ein Car2Go für die Fahrt zur Arbeit. Bequem reservierte ich mir ein Auto bei mir um die Ecke, und konnte dann gemütlich bis vor Mahle fahren.

 

 

Zurück fuhr ich mit der Stadtbahn. Daheim angekommen, ging es auch schon wieder los. Diesmal war das Ziel Unterweissach bei Backnang. Da holte ich meinen Sohn bei Oma und Opa ab, der dort übernachtete. Also hab ich schnell in der Mittagspause mir ein Stadtmobil am Bahnhof Sommerrain reserviert und los ging die Fahrt. Heute hab ich mir einen kleinen Opel Corsa gebucht, der war noch recht neu und sauber. Bei Fahrten mit dem Stadtmobil sollte man seine Fahrten gut planen und den Abgabezeitpunkt grosszügig eingeben. Ich hatte von 16.30 bis 19.30 Uhr gebucht. Dies war genau richtig, so hatten wir nachher noch genügend Zeit um unseren Einkauf zu machen.

Sehr schön ist auch, dass die Stadtmobil Autos mit einem Kindersitz ausgestattet sind. So muss man den eigenen nicht immer mitschleppen.

Um 19.20 Uhr war ich dann wieder pünktlich am Bahnhof Sommerrain und nach dem Eintrag in das Fahrtenbuch war die Fahrt beendet. Den letzten Kilometer nach Hause lief ich dann zu Fuss.

 

 

Mittwoch, 17. August

Heute morgen war ich so früh wach, dass es mir zum ersten mal die Stadtbahn um 6.07 Uhr genommen habe.

Mittags nach dem Geschäft hab ich dann überraschenderweise etwas länger nach Hause gebraucht. Das war aber „höhere Gewalt….“ Wie ich im Nachhinein mitbekommen habe, gab es eine Störung am Stöckach (ein Unfall, der die Schienen blockiert hat), dadurch waren natürlich alle Stadtbahnen, die Richtung Cannstatt fuhren, beeinträchtigt. Unter anderem auch meine Stadtbahn U1. Ich wollte dann ein Car2Go nehmen, und suchte in der App nach einem freien Auto. Aber ich glaube die Idee hatten auch noch andere. Im Umkreis von 2 km, war leider nichts zu finden.

Egal, dann wartete ich halt….. Mit dem Auto steht man öfter im Stau.

Abends traf ich mich noch mit einen Freund in Stuttgart und wir gingen spontan zu einem Spiel der Stuttgarter Kickers. Dafür nahm ich die U1 bis Hauptbahnhof und von dort ging es mit der U7 weiter zur Waldau. In 33 Minuten schaffte ich die Strecke von mir daheim. Da wäre ich im Feierabendverkehr mit dem Auto mit Sicherheit nicht schneller gewesen.

Dienstag, 16. August 2016

"Der Tag begann wie immer - um 6.17 Uhr bin ich mit der U1 nach Cannstatt gefahren. Da das Wetter wieder angenehm war, bin ich die letzten Meter vom Wilhelmsplatz zu meiner Arbeitsstelle gelaufen."

Bei bestem Wetter überredete ich heute Nachmittag nach der Arbeit meine Frau eine E-Biketour mit Nextbike zu machen. Nachdem bei mir am Sonntag alles problemlos funktioniert hatte, war ich voller Zuversicht, dass ich auch meine Frau davon begeistern konnte….

Über die Car2Go App buchte ich ein Smart um an den Bahnhof Sommerrain zu kommen, um von da dann mit der S-Bahn eine Station nach Fellbach zu fahren, wo die Nextbike Station ist.

Als meine Frau und ich am Car2Go ankamen, war genau über dem Registierungsfenster ein riesiger „Vogelschiss“ auf der Scheibe. Also erstmal ein Taschentuch rausgeholt und den Dreck weggemacht, sonst hätte die Registierung nicht funktioniert.

Als wir dann die Nextbikestation in Fellbach erreichten, hielt ich meine Polygo Card hin. Im Normalfall (so wie am Sonntag) öffnet sich dann die Tür und man kann sich bis zu 4 Räder ausleihen. Leider war es heute anders. Die Tür öffnete sich nicht. An der Station war eine Hotline, die habe ich dann angerufen und die freundliche Dame am anderen Ende erklärte mir, dass das Terminal abgestürzt ist und sie ihn neu starten muss. Das könnte aber 15 Minuten dauern! Also warteten wir, aber auch nach 20 Minuten tat sich nichts. Ich rief wieder an. Die Dame konnte die Station leider vorerst nicht in Gang bringen und empfahl uns die nächste Nextbikestation in Waiblingen, die Stationen mit der S-Bahn entfernt ist. Sie sagte mir, dass wir die zusätzlichen Kosten erstattet bekommen. Das war schon mal erfreulich, aber trotzdem haben wir viel Zeit verloren.

Okay, das Wetter war ja gut, und wir ließen uns die Laune nicht verderben und fuhren mit der S-Bahn nach Waiblingen. Hier funktionierte die Registierung und unsere E-BikeTour konnte beginnen. Schön an der Rems entlang fuhren wir Richtung Winterbach in eine schöne Strandbar und erholten uns von den Strapazen bei kühlen Getränken! Meine Frau war von den E-Bikes sehr begeistert, da der eigene Kraftaufwand sehr gering ist.

Danach fuhren wir weiter nach Schorndorf und wollten dort unsere E-Bikes an der Nextbikestation wieder abgeben. Aber hier das nächste Problem, die Tür öffnete sich wieder nicht. Also wieder die Hotline anrufen. Die Dame bei der Hotline sagte mir nun, ich solle die beiden ausgeliehenen Bikes einfach aneinander schließen, und VOR der Nextbikestation abstellen, Sie würde dann an ihrem System die beiden Bikes entsprechend auf „ Ausleihe beendet“ setzen.

Zurück ging es dann mit der S-Bahn. Und ein aufregender aber auch spannender Tag ging zu Ende.

Montag, 15. August 2016

"Heute Morgen war ich wirklich zeitig wach und habe ohne große Hektik meine Bahn um 6.17 Uhr erwischt. Man merkt die Urlaubszeit jetzt wirklich, denn es waren noch reichlich Sitzplätze da. Und da die Sonne schien, hatten die meisten auch ein Lächeln auf den Lippen.

Da mein Kollege sich krankgemeldet hat, habe ich ihm versprochen, nach dem Geschäft kurz bei ihm vorbeizukommen, um seine Krankmeldung abzuholen. Dafür wollte ich nach der Arbeit in Cannstatt einen Car2go reservieren. Es waren zwar viele verfügbar, aber leider nicht im Umkreis von Mahle. Also bin ich erst einmal zu Fuß Richtung Marktstraße Cannstatt gelaufen.

Ganz routiniert habe ich dann nochmal meine Car2go-App gecheckt und ein freies Auto am Kursaal gefunden und reserviert. Aber erst einmal musste ich zum Kursaal kommen. Da hat mir dann meine VVS-App weitergeholfen, mit der ich geprüft habe, welche Stadtbahn ich vom Wilhelmsplatz in Cannstatt nehmen kann. Mit der U2 bin ich also zwei Stationen zum Kursaal gefahren. Von dort aus ging es mit dem Car2go weiter zu meinem Kollegen.

Das Gute ist, dass man bei Car2go Unterbrechungen in die Fahrtzeit einbauen kann, beispielsweise um rasch Besorgungen zu machen oder - wie in meinem Fall - die Krankmeldung vom Kollegen abzuholen. Eine Fahrtunterbrechung wird auch kostengünstiger abgerechnet als eine aktive Fahrt. Heimwärts ging die Fahrt dann wieder mit dem Smart. Abends bin ich nochmal schnell mit der U1 nach Fellbach reingefahren, um ein paar Besorgungen zu erledigen."

Sonntag, 14. August 2016

"Heute war wieder ein schöner Tag und mein Ziel war die Nextbike-Station am Fellbacher Bahnhof. Dort wollte ich mir für eine Tour ein E-Bike ausleihen. Nach Fellbach könnte ich ja in einer halben Stunde hinlaufen. Stattdessen bin ich gemütlich von mir aus mit dem Car2go an den Bahnhof Sommerrain gefahren und von Sommerrain dann noch eine Station mit der Bahn nach Fellbach (mit dem Car2go konnte ich nicht direkt nach Fellbach fahren und ihn dort abstellen, weil Fellbach nicht mehr zum Car2go-Geschäftsbereich gehört).


Als ich vor der Station stand, habe ich mir erst einmal in Ruhe durchgelesen, wie das ganze funktioniert. Aber mit der polygoCard entpuppte es sich als wirkliches Kinderspiel - nicht einmal ein Passwort musste ich eingeben. Es hat ausgereicht, dass ich meine Karte an das Registrierungsfenster gehalten habe. Dann wurde ich gefragt, ob ich ein Rad ausleihen oder zurückgeben möchte. Ich habe auf "Ausleihen" geklickt und am Terminal wurde angezeigt, dass ich das Rad mit der Nummer 19702 nun entnehmen könne. Die Tür hat sich geöffnet und in der Station standen noch ein einige E-Bikes. Ich habe "mein" Rad entnommen und die Fahrt konnte losgehen. Da ich noch nie ein Elektrobike gefahren bin, war ich sehr gespannt, wie stark ich mich dann anstrengen muss. Ich habe auf Stufe 7 geschaltet und bin so entspannt wie noch nie den Kappelberg hochgefahren. Allerdings sind die Räder doch recht schwer und natürlich auch von der Fahrweise nicht mit einem Mountainbike zu vergleichen - eine anständige Federung habe ich auch vermisst. Aber die Räder sind ja auch nicht für eine Geländetour gedacht.

Ich bin an der Rems entlang bis Schorndorf gefahren, der Akku hat durchgehalten. In Schorndorf am Bahnhof ist ebenfalls eine Nextbike-Station, an der ich mein E-Bike wieder abgegeben habe. Das ging auch völlig problemlos duch Hinhalten der polygoCard. Nachdem sich die Tür geöffnet hatte, habe ich mein Rad an einen Ladeplatz gestellt. Ein Piepton hat mir signalisiert, dass ich alles ordnungsgemäß gemacht habe.

Nach einem Bummel durch die Fußgängerzone durch Schorndorf bin ich mit der S-Bahn wieder Richtung Stuttgart gefahren. Ich bin an der Nürnberger Straße ausgestiegen und mit der U1 noch zwei Stationen Richtung Fellbach gefahren.

Eine Woche alternative Mobilität ist nun rum und ich kam besser zurecht, als ich anfangs gedacht hatte.

Mal schauen, was die neue Woche bringt."

In Fellbach ausgeliehen, in Schorndorf wieder abgegeben: Oliver Hausser testet die E-Bikes von Nextbike aus.

Samstag, 13. August 2016

"Endlich Wochenende!.... Und ich musste keine Bahn pünktlich bekommen. Aber ich hatte trotzdem viel vor und das Wetter war ein Traum - blauer Himmel und angenehm warm.

Heute wollte ich mal die Fahrradmitnahme in Stadtbahnen und in der Zahnradbahn testen. Als erstes bin ich mit meinem Mountainbike mit der Stadtbahn bis zu Haltestelle Mineralbädergefahren, so konnte ich den Stadtverkehr durch Cannstatt umgehen. Morgens um 10 Uhr war in der Bahn noch nicht so viel los, da hatte ich ausreichend Platz für mein Bike. Aber ich könnte mir vorstellen, dass es recht eng wird, wenn noch ein paar Familien mit Kinderwägen in der Bahn unterwegs sind. Durch den Schlossgarten bin ich dann entspannt über die Königsstraße Richtung Marienplatz gefahren. Ich hatte mich vorher erkundigt, in welchem Takt die "Zacke" fährt - aber alles "easy" - sie fährt alle 15 Minuten ab Marienplatz nach Degerloch. Vor der Bahn ist ein Gestell, auf dem man bis zu zehn Fahrräder platzieren kann. Der freundliche "Zacke"-Fahrer hat mir beim Befestigen meines Mountainbikes geholfen. Und schon ging die Fahrt los. Man hat auf der Strecke herrliche Ausblicke über Stuttgarts Talkessel und auch auf den Fernsehturm.

Auf der etwa 1,7 Kilometer langen Strecke überwindet man 207 Höhenmeter und hat eine maximale Steigung von 18 Prozent. Oben habe ich mich noch kurz mit einer Fotografin von der Fellbacher Zeitung für ein kleines Fotoshooting getroffen. Danach habe ich mir einen Weg abwärts durch den Wald Richtung Heslach gesucht. Das war ein richtig guter Mountainbike-Trail! Als ich unten war, dachte ich mir: Auf ein Neues!

Nun war es an der Zahnradbahnstation am Marienplatz bei dem schönen Wetter schon ein wenig voller. Diverse Mountainbiker und auch andere Ausflügler reihten sich in die Schlange. Aber der Platz reichte für alle Fahrräder aus und in rund zehn Minuten war ich wieder oben in Degerloch. Insgesamt bin ich vier Mal mit der "Zacke" hoch und hab mir jedes Mal einen neuen Weg abwärts gesucht. Danach bin ich mit meinem Bike wieder quer durch Stuttgart zurück nach Fellbach gefahren."

Hoch mit der "Zacke" nach Degerloch und mit dem Mountainbike wieder runter.

Freitag, 12. August 2016

"Jetzt habe ich Geschmack an Car2Go gefunden. Meine App hat angezeigt, dass das Auto, das ich gestern in der Beskidenstraße abgestellt habe, noch da steht. Also los geht´s - bevor es mir ein anderer vor der Nase wegschnappt. So früh ist morgens auch den Straßen noch wenig los, sodass ich in 12 Minuten bei Mahle in Cannstatt war."

Donnerstag, 11. August 2016

"Heute Morgen war ich etwas verschlafen und ein bisschen spät dran. Trotzdem wollte ich aber noch `meine` Bahn um 6.17 Uhr bekommen. Ich habe es auch gerade noch so geschafft. So langsam kennt man sich - jeden Morgen die gleichen Gesichter und die meisten sitzen auf ihrem Stammplatz:)

Am Mittag habe ich mich noch kurz mit einem VVS-Mitarbeiter getroffen und wir sind gemeinsam in das SSB-Kundenzentrum am Stuttgarter Hauptbahnhof gegangen, um meine polygoCard für Car2go freizuschalten. Im Kundenzentrum habe ich mich dann auch gleich noch mit ein paar VVS-Ausflugstipps und Streckenplänen eingedeckt. Wer weiß, vielleicht findet sich für das Wochenende ja noch eine interessante Tour.

Danach ging meine Fahrt Richtung Ludwigsburg weiter, wo meine Tochter einen Termin hatte. Die Fahrt im Berufsverkehr war ok. Die Bahnen waren recht voll, aber dafür kam ich ohne Stau entspannt an. Danach bin ich nach einem Bummel durch Ludwigsburg mit der S-Bahn und Stadtbahn über den Hauptbahnhof nach Fellbach gefahren.

Zuhause angekommen war meine Neugierde auf das Car2go so groß, dass ich gleich meinen Sohn gefragt habe, ob er mit mir nicht eine Runde drehen wolle.

Wir haben seinen Kindersitz genommen und uns via App das nächste freie Auto gesucht. Das Auto war noch an einer Ladesäule angeschlossen. Aber die Bedienung über den Anschluss bzw. Abmachen des Kabels ist sehr einfach auf der Heckscheibe des Car2Go´s beschrieben.

Durch Hinhalten meiner polygoCard an das Registierungsfeld am Wagen, öffnete sich das Auto und die Mietdauer begann. Nach Eingabe einer persönlichen Pin wird die Wegfahrsperre deaktiviert und es kann los gehen. Der Wagen hatte einen guten Zustand und war sauber.

Wenn man zum ersten Mal ein Elektroauto fährt, ist es etwas ungewohnt, da man den Sound eines Verbrennungsmotors vermisst. Es erinnert ein bisschen an Auto-Scooter-Fahren auf dem Rummel;)"

Mittwoch, 10. August 2016

"Mittlerweile hat sich schon so etwas wie Routine eingestellt. Ich bin wieder um 6.17 Uhr mit der Stadtbahn ins Geschäft gefahren. Heute aber nur bis Cannstatt, den restlichen Weg zu Mahle bin ich gelaufen."

Dienstag, 9. August 2016

"Da es gestern Abend nach dem VfB-Spiel recht spät geworden ist, wollte ich mir heute Früh eine bequeme Fahrt zur Arbeit mit dem Car2go gönnen. In der Beskidenstraße stehen in der Regel immer zwei bis drei Elektrosmarts herum. Doch als ich morgens dann schnell eines über die App reservieren wollte, stand ausgerechnet heute keines zur Verfügung. Also wurde es wieder die Stadtbahn.

Heim bin ich gestern doch mit der Stadtbahn gefahren. Diesmal bin ich am Wilhelmsplatz in Cannstatt schon von der U13 in die U1 gestiegen (bisher bin ich bequem am Uff-Kirchhof umgestiegen) - und siehe da, durch einen kurzen Sprint habe ich dann die U1 gerade noch so erwischt und wahr zehn Minuten früher als sonst zu Hause.

Nachmittags habe ich dann noch eine Tour mit dem Stadtmobil gemacht. Ich musste dringend noch vor dem nächsten Urlaub zum Sportgeschäft nach Plochingen. Dazu hatte ich in der Mittagspause schon ein Auto über die Stadtmobil-Homepage reserviert. Da ich noch nie Stadtmobil gefahren bin, habe ich dann einen größeren Zeitpuffer bei der Abgabe des Wagens eingegeben.

Die Anmeldung Reservierung waren verständlich und gut durchzuführen. Die Autos, die man dort buchen kann, haben einen fixen Standort. Mein Plan war, dass ich einen Wagen an der Endhaltestelle der Stadtbahn in Fellbach bekomme, damit ich dorthin bequem mit der U1 fahren kann. Leider war dieser Wagen nicht mehr frei, also habe ich einen Opel Astra am Bahnhof in Sommerrain gebucht.

Meine Frau ist auch mitgefahren, also sind wir erst einmal etwa zehn Minuten zum Abstellplatz des Stadtmobils nach Sommerrain gelaufen. Durch Hinhalten der polygoCard an ein Feld in der Windschutzscheibe öffnete sich das Auto gleich und wir waren schon mal drin. Innen lag ein Handbuch, in dem alles beschrieben war. Unter anderem sollte man den Wagen von außen und innen ersteinmal auf Beschädigungen überprüfen. Gegebenenfalls sollten neue Schäden, die noch nicht im Fahrtenbuch eingetragen waren, vor der Fahrt bei einer Hotline gemeldet werden. Gewissenhaft wie ich bin, habe ich einen Kratzer am Kotflügel gefunden und wollte diesen melden. Leider kam ich bei der Hotline nicht gleich durch. Also haben wir beschlossen, erst einmal loszufahren.

Im Auto ist leider kein Navi drin. Wir brauchten es zwar nicht, für viele wäre es doch aber sicherlich hilfreich. Als wir in Plochingen ankamen, habe ich es bei der Hotline noch einmal versucht. Diesmal bin ich durchgekommen und die freundliche Dame am anderen Ende hat den Schaden aufgenommen. Ich habe sie dann gleich gefragt, wie es denn mit Navis ausschaut. Sie meinte dann, dass nicht alle Autos Navis hätten, aber diese bei Stadtmobil auszuleihen wären.


Die Rückfahrt war dann entspannt, da wir bis zur Rückgabe des Fahrzeugs noch Zeit hatten. Wir haben dann noch Stop bei einem Lebensmittelgeschäft gemacht und unseren Einkauf erledigt. Anschließend haben wir das Auto wieder ordnungsgemäß abgestellt und uns ins Fahrtenbuch eingetragen."

Abends wurde ein Auto von Stadtmobil ausprobiert.

Abends wurde ein Auto von Stadtmobil ausprobiert.

Gleich geht´s los! Daumen drücken für den VfB!

Montag, 8. August 2018

Olivers Haussers erster Testtag:

"Nach zehn Tagen Urlaub im Chiemgau trete ich heute gut erholt meinen polygo-Test an. Normalerweise fahre ich ja mit dem Auto zur Arbeit, das muss ich während des Test aber stehen lassen. Also habe ich mir gestern Abend eine Stadtbahnverbindung rausgesucht. Voller Tatendrang und bei schönem Wetter ging es heute Früh um 6.17 Uhr los. Um diese Zeit war die Bahn auch nicht so voll. Mit ein Mal Umsteigen bin ich nach 20 Minuten bei Mahle in Bad Cannstatt angekommen.

Mittags habe ich in der Stadtbahn dann noch einen ehemaligen Mitschüler getroffen. Was für eine Überraschung, ich hatte ihn schon ewig nicht mehr gesehen.

Durch Stuttgart 21 fährt die U1 nun über den Hauptbahnhof und nicht mehr über den Charlottenplatz. Blöd war, dass in meiner Bahn noch die alte Beschilderung mit der Haltestelle Charlottenplatz und Rathaus aktiv war. Lediglich über Tonband kam ein Hinweis über die Umleitung. In der Bahn zurück nach Fellbach war es jedoch kein Problem mehr, da wurden die Haltestellen der Bahn über Monitore angezeigt.

Abends bin ich zusammen mit meinem Sohn noch einmal mit der U1 gefahren. Diesmal ging es zum VfB-Spiel in die Mercedes-Benz-Arena."

Jetzt geht´s los! Oliver Hausser hat seine polygoCard bekommen - mit ihr kann er nun zwei Wochen lang alle Verkehrsmittel des VVS testen.

Damit alles mit rechten Dingen zugeht, haben wir vor Beginn des Tests den Tachostand von Oliver Haussers Auto festgehalten.

"Tschüss Auto" - polygo-Tester Oliver Hausser muss nun zwei Wochen auf seinen Wagen verzichten

Freitag, 5. August 2016

Der Countdown läuft! Ab Montag bleibt Oliver Haussers Auto in der Garage - ab dann meistert er für zwei Wochen lang seine Wege mit Bus und Bahn oder Carsharing und Mietfahrrädern. Ob beim Abschied vom Auto bittere Tränen gelaufen sind? Bestimmt nicht, denn die alternative Mobilitätspalette ist groß. Außerdem winkt dem Fellbacher bei bestandenem polygo-Test ein VVS-Jahreskarte.

Polygo-Tester Oliver Hausser macht den Versuch: Er ist in den kommenden zwei Wochen nur mit Bus und Bahn, Carsharing oder E-Bike unterwegs.

Mittwoch, 3. August 2016

"Ich glaube, Sie suchen mich" - mit diesem Satz hat der diesjährige polygo-Tester sein Bewerbungsschreiben für den VVS begonnen. Und da hat er Recht! Oliver Hausser aus Fellbach ist dem Aufruf des VVS gefolgt und lässt in den kommenden zwei Wochen (8. - 21. August 2016) sein Auto in der Garage stehen. Im Gegenzug erhält er vom VVS eine polygoCard, mit der er sowohl das gesamte Angebot des öffentlichen Nahverkehrs nutzen als auch die Angebote der polyoCard-Partner (Car2go, Stadtmobil, Flinkster, Call a Bike, Nextbike) ausprobieren kann.

Der 45-Jährige arbeitet bei der Firma Mahle in Stuttgart und ist eigentlich so gut wie immer mit dem Auto unterwegs: zur Arbeit, ins Fitnessstudio, zum Freunde treffen. Trotzdem hat der Fußballtrainer schon genaue Vorstellungen, wie die kommenden zwei Wochen ohne sein geliebtes Auto aussehen können. Die Fahrt zur Arbeit will der zweifache Familienvater vielleicht mit Car2go erledigen, mittags fährt er mit der Bahn zurück. Auch das E-Bike soll während des Tests zum Einsatz kommen, zum Beispiel für eine Ausfahrt in den Biergarten. "Strategisch" gut gelegen ist Fellbach dafür allemal, denn auch Fellbach hat am Bahnhof seit Frühjahr eine E-Bike-Station von Nextbike.

Schafft er es, im Testzeitraum ohne Auto unterwegs zu sein, erhält er vom VVS eine polygo-Jahreskarte.

Oliver Hausser wird während der Testphase von der Fellbacher Zeitung begleitet. Zusätzlich halten wir Sie hier und auf Facebook über die aktuellen Eindrücke und Erlebnisse des Testers auf dem Laufenden. Es wird spannend!