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Fahrgastbeirat
Die Zufriedenheit der Fahrgäste mit dem Leistungsangebot des VVS gehört zu den wichtigsten Zielen des VVS. Um das Angebot noch besser auf die Wünsche der Kunden abstimmen zu können, hat der VVS im Jahr 1997 einen Fahrgastbeirat ins Leben gerufen. Der Fahrgastbeirat besteht aus Vertretern verschiedener Mobilitätsverbände: Pro Bahn, VCD, FrauenRatschlag, ADFC, Körperbehindertenverein, Autofreies Leben, Stadtseniorenrat, BUND, Jugendrat und Familienverband. Diese Verbände stellen einen repräsentativen Querschnitt der Kunden im VVS dar. Die Mitglieder des Fahrgastbeirats arbeiten als ehrenamtliches beratendes Gremium.

Arbeitsweise des Fahrgastbeirates
Der Fahrgastbeirat trifft sich zweimal jährlich, um über Anliegen der verschiedenen Fahrgastgruppen zu diskutieren und gemeinsame Lösungswege zu erarbeiten. Festgelegt wird die Tagesordnung der Arbeitsbesprechungen mit dem VVS eigenständig durch die Vertreter der Mobilitätsverbände. Auf der Tagesordnung stehen dabei Themen wie Fragen zum VVS-Gemeinschaftstarif, zu Anschlüssen, dem Fahrplanangebot oder auch zu den eingesetzten Fahrzeugen im Verbund.
Ziele des Fahrgastbeirates
Wünsche und Anregungen der Mobilitätsverbände sollen über den Fahrgastbeirat direkt in die Arbeit des VVS einfließen. Die Mitglieder haben damit die Möglichkeit, aktiv an Leistungsverbesserungen des ÖPNV in der Region mitzuwirken, indem sie ihr Know-how und Engagement bei den einzelnen Sitzungen einbringen. Nicht nur die Interessen einzelner Personen, sondern die Anliegen gesamter gesellschaftlicher Mobilitätsgruppen sind so vertreten.
Hier finden Sie eine Auswahl an Themen, die der Fahrgastbeirat in den vergangenen Jahren mit dem VVS bzw. Vertretern der Verkehrsunternehmen diskutiert hat und umgesetzt wurden:
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- Rauchverbot in ober- und unterirdischen Stationen
- Einführung eines Tickets für Premiumkunden
- Mitnahmeregelung auf Zeitkarten abends bzw. an Wochenenden
- Einführung eines neugestalteten Kurzstreckentickets
- TagesTicket für eine Person
- Schulungen für spezielle Fahrgastgruppen, z.B. Senioren
- Mitwirkung bei der Ausgestaltung der Nahverkehrspläne
- Übergangstarife: Kooperationen mit Nachbarverbünden
- Einführung "Halt auf Wunsch" in den Abendstunden
- Einsatz von XXL – Bussen (Pilotprojekt)
- Mitwirkung bei der Gestaltung des Automatentableaus
- Videoüberwachung in Stadtbahnfahrzeugen
