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1993: Nahverkehr aus einem Guss


Seit dem 1. Oktober gelten sämtliche Fahrausweise des VVS-Gemeinschaftstarifes in den Bussen und Bahnen aller vierzig im Verbundfahrplan aufgeführten Verkehrsunternehmen im gesamten Verbundgebiet.

Die Einsparungen für den Fahrgast sind beträchtlich, braucht er doch z.B. statt bisher zwei oder noch mehr Fahrausweisen nur noch eine Monats- oder Jahreskarte. Mehrfahrtenkarten und Tageskarten gibt es jetzt im gesamten Verbundgebiet. Mit dieser tariflichen Vollintegration ist das verkehrspolitische Ziel der Tarifkooperation erreicht. Der "Nahverkehr aus einem Guss" ist Wirklichkeit geworden.

Im selben Jahr entwickelt der VVS ein Konzept für eine einheitliche Informationsausstattung an den rund 4000 Haltestellen im Verbundgebiet (Fahrplan, Umgebungsplan, Tarifhinweise) und rüstet im Auftrag der Landkreise alle Haltestellen im Verbundgebiet nach diesen Vorgaben aus.

Mit der neuen Stadtbahnlinie U 7 kommen im Jahr der Internationalen Gartenschau Tausende von Gästen zum Stuttgarter Killesberg. Die U 7 ist die erste Stadtbahnlinie, die mit Doppeltraktion, also zwei gekuppelten Stadtbahnzügen, fährt. Die U 6 erreicht die Stadtgrenze Gerlingens.

Von Oberaichen aus wird die S-Bahn bis zur unterirdischen Haltestellen Flughafen verlängert. Der Stuttgarter Flughafen ist damit an das S-Bahn-Netz der Region angeschlossen.

Im Vorfeld der Internationalen Gartenbau-Ausstellung I(IGA) wird die S-Bahn-Haltestelle Österfeld zusammen mit dem P+R-Platz "Unterer Grund" (514 Plätze) eröffnet.