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Jürgen Deiß ist Busfahrer des Jahres im Stadtgebiet Stuttgart

VVS Busfahrer des Jahres

Nils Himmelmann, Bereichsleiter Betrieb SSB, Busfahrer des Jahres Stuttgart Jürgen Deiß, VVS-Geschäftsführer Horst Stammler, GRO-Geschäftsführer Erhard Kiesel (v.l.)

„Wenn Herr Deiß am Steuer sitzt, fängt der Tag gut an“

Jürgen Deiß ist Busfahrer des Jahres im Stadtgebiet Stuttgart – VVS verleiht Auszeichnung zum 15. Mal

Jürgen Deiß vom Busunternehmen GRO (GR Omnibus GmbH) ist von den VVS-Fahrgästen zum Busfahrer des Jahres 2018 im Stadtgebiet Stuttgart gewählt worden. GRO, ein Unternehmen der Schlienz-Tours-Gruppe, fährt als Subunternehmer im Auftrag der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) drei Buslinien, die auch in das Stadtgebiet Stuttgart führen. Erhard Kiesel, GRO-Geschäftsführer, Nils Himmelmann, Bereichsleiter Betrieb bei der SSB, und Horst Stammler, VVS-Geschäftsführer, haben dem Busfahrer heute gratuliert und ihm jeweils einen Gutschein für das Theaterhaus in Stuttgart mit Restaurantbesuch sowie einen Reisegutschein überreicht.

Ob Alt, ob Jung, Herr Deiß hat sich mit seiner Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit in die Herzen seiner Fahrgäste „gefahren“. Auf fast jedem Stimmzettel, der für den 57-Jährigen eingegangen ist, steht eine persönliche Geschichte, die die Fahrgäste mit dem Busfahrer verbinden. „Herr Deiß ist nicht nur Busfahrer, sondern auch Psychologe, Komiker und Helfer in der Not“ ist auf einem Stimmzettel zu lesen. Die Fahrgäste sind froh, dass sie einen Busfahrer haben, der alles mitbringt, was einen guten Busfahrer ausmacht. Ein Fahrgast schreibt: „Herr Deiß ist stets die Freundlichkeit in Person. Er grüßt beim Einsteigen und bei Aussteigen und lenkt seinen Bus souverän durch die engen Sillenbucher Sträßchen und lässt – wenn es geht – auch mal einem Autofahrer den Vortritt.“ Ein anderer Fahrgast fasst es so zusammen: „Wenn Herr Deiß am Steuer sitzt, dann fängt der Tag gut an!“

Im Jahr 2000 hat er seinen Dienst bei GRO begonnen und meistert seitdem den Spagat zwischen den Herausforderungen im Straßenverkehr, das Einhalten des Fahrplans und den individuellen Bedürfnissen seiner Fahrgäste. „Wir sind froh, dass wir einen solchen Busfahrer wie Herrn Deiß in unseren Reihen haben. Die Busfahrer sind die Visitenkarte unseres Unternehmens und bestimmen den Ruf und die Qualität des Busverkehrs entscheidend mit“, sagte Erhard Kiesel. „Wir von der SSB freuen uns natürlich auch dann, wenn ein Fahrer eines unserer Auftragsunternehmen zum Busfahrer des Jahres gekürt wird. Zeigt das doch, dass dort die Qualität ebenfalls hoch ist und von den Fahrgästen geschätzt wird“, fügte Nils Himmelmann hinzu.

Der dreifache Familienvater fährt vorrangig auf den Fildern, vor allem die Linien 131 (Esslingen–Ruit– Heumaden–Scharnhausen) und die Linie 66 (Geschwister-Scholl-Gymnasium–Kühwasen), die die GRO im Auftrag der Stuttgarter Straßenbahnen AG fährt. Im Fuhrpark des Busunternehmens mit Sitz in Ostfildern stehen 33 Busse, die auf fünf Linien fahren. Seit 2015 ist GRO auf den ehemaligen END-Linien auf den Fildern unterwegs.
Mit dem jährlichen Wettbewerb „Busfahrer des Jahres“ möchte der VVS allen Busfahrerinnen und Busfahrern für ihren täglichen Einsatz und ihr Engagement in einem immer anspruchsvolleren, stressigen Arbeitsumfeld danken. „Die besten Kolleginnen und Kollegen, die von den Fahrgästen besonders hervorgehoben wurden, zeichnen wir mit einer Urkunde aus“, erklärte Horst Stammler. Mit der Auszeichnung wollen wir darauf aufmerksam machen, dass Busfahrer einen anstrengenden und gleichzeitig sehr verantwortungsvollen Job haben. Sie müssen im zunehmend dichten Straßenverkehr bei Wind und Wetter tags und nachts alles im Blick behalten und auch noch kundenfreundlich sein“, meint Stammler. Außerdem müssen sie sich im Tarifsystem gut auskennen, um ihre Fahrgäste bei Fragen kompetent beraten zu können.

Der Wettbewerb „Busfahrer des Jahres“ wird vom VVS seit 2004 ausgeschrieben, also in diesem Jahr bereits zum 15. Mal. Die Stimmzettel hingen als „Swingcards“ in den Bussen aus. Die Fahrgäste konnten ihre Stimme für ihren Lieblingsbusfahrer oder ihre Lieblingsbusfahrerin auch per E-Mail und auf Facebook abgeben. Beurteilt wurden vor allem Fahrstil, Freundlichkeit sowie fachliche Kompetenz bei Auskünften über Verbindungen und Tarife.