Geimpft, genesen oder getestet: Die 3G-Nachweise bitte!

Mitarbeiter des Busunternehmens Pflieger kontrollieren die 3G-Nachweise am Busbahnhof in Böblingen

Seit dem 24. November gilt in Bus und Bahn die 3G-Regel. Hintergrund ist das geänderte Infektionsschutzgesetz, das 3G seither auch in öffentlichen Verkehrsmitteln vorsieht. Neben stichprobenartigen Kontrollen sind Schwerpunktaktionen durch die Sicherheitsdienste und das Prüfpersonal der Verkehrsunternehmen geplant. Eine dieser Aktionen fand gestern am Zentralen Omnibusbahnhof in Böblingen statt.
 

Mitarbeiter des Busunternehmens Pflieger Reise- und Verkehrs-GmbH & Co. KG haben am Nachmittag in den Bussen am Busbahnhof die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen 3G-Pflicht im Nahverkehr kontrolliert. Während der Schwerpunktkontrolle war ein Team mit vier Personen von 15 bis 21 Uhr im Einsatz. Das Team kontrollierte die am ZOB ankommenden Busse.
 

Oliver Ruhmann von der Firma Pflieger zieht eine positive Bilanz. „Die neue 3G-Regel wird von unseren Fahrgästen gut angenommen. Bei einer Schwerpunktkontrolle in Sindelfingen vergangenen Freitag konnten 98 Prozent der kontrollierten Personen einen gültigen 3G-Nachweis vorzeigen. Wir haben auch die Erfahrung gemacht, dass die wenigen Fahrgäste, die keinen Nachweis vorzeigen konnten, sehr einsichtig sind“.
 

„Die im geänderten Infektionsschutzgesetz verankerte 3G-Regel für den Nahverkehr wurde sehr kurzfristig verabschiedet und ist deshalb für die Busunternehmen nicht einfach zu schultern. Der VVS versucht die knappen personellen Ressourcen zu bündeln und koordiniert die Schwerpunktkontrollen“, sagt VVS-Geschäftsführer Thomas Hachenberger. „Dass die 3G-Regel akzeptiert wird, ist ein gutes Signal für das Personal in Bus und Bahn, für die die vierte Welle der Corona-Pandemie ein echter Kraftakt ist. Mein Dank geht daher vor allem an alle Mitarbeiter*innen, die tagtäglich für unsere Verkehrsunternehmen im Einsatz sind“.

(nik)