Mitfahrbänkle

Die Mitfahrbänke sind auf Initiative der Kommunen entstanden und sind eine pragmatische und vergleichsweise einfache Mobilitätslösung, um Fahrtwünsche zwischen (teilweise sehr) kleinen Orten und den benachbarten größeren Gemeindeteilen erfüllen zu können. 

Wie funktioniert das Prinzip der Mitfahrbänkle?

Man setzt sich auf die aufgestellte "Mitfahrbank", stellt am Schild sein gewünschtes Fahrziel ein und lässt sich von einem der nächsten vorbeikommenden Autofahrer bis dorthin mitnehmen. Das Mitfahrbänkle-Konzept basiert im VVS-Gebiet auf unverbindlicher Freiwilligkeit, d.h. die Fahrer entscheiden spontan, ob sie jemanden, der auf dem „Bänkle“ sitzt, mitnehmen oder nicht.

Wie viele Bänke gibt es und wo stehen diese?

Folgende zehn Mitfahrbänke sind uns im VVS-Gebiet bekannt:

  • Weinstadt (2): Großheppach und Gundelsbach
  • Remshalden (1): Buoch; eine zweite Sitzbank ist in Grunbach in Planung
  • Gärtringen (2): Rohrau und Gärtringen
  • Uhingen (2): Uhingen und Nassachtal
  • Winterbach (3): Engelberg, Manolzweiler und Winterbach
Wie sicher ist das Konzept?

Alle Mitfahrbänkle-Fahrten im VVS-Gebiet werden – soweit wir wissen – auf Vertrauensbasis durchgeführt. Die Fahrten finden auf privatrechtlicher Grundlage statt, das Risiko liegt also beim Fahrer.