Tonalität & Ansprache

Tonalität

Die Tonalität ist freundlich, klar, nutzerorientiert und vertrauensbildend. Sie spricht die Zielgruppe sachkundig und zugleich nachvollziehbar an. Fachbegriffe werden sparsam und erklärt verwendet, damit alle Nutzer – vom Gelegenheitsfahrer bis zum Vielpendler – sich gut abgeholt fühlen. Werbungen oder übertrieben werbliche Formulierungen sind vermieden; Stattdessen steht Service, Orientierung und Verlässlichkeit im Fokus.

Ansprache

  • Sie-Form: Als öffentlicher Verkehrsanbieter richtet sich der VVS an eine breite, heterogene Zielgruppe – vom täglichen Pendler über Gelegenheitsnutzer bis hin zu Besuchern. Eine formelle „Sie“-Ansprache wirkt angemessen, respektvoll und wohltuend.

  • Direkt und freundlich: Trotz der formellen Ansprache bleibt der Text lebendig und nahbar – z. B. „Wie komme ich von A nach B?“ statt „Die Verbindung kann ermittelt werden“ bzw. „Wir helfen Ihnen bei Ihrer Verbindung“.

  • Aktiv statt passiv: Formulierungen bevorzugen das Aktiv – z. B. „Sie finden Ihre Verbindung hier“ statt „Die Verbindung kann hier gefunden werden“.

  • Kurze Sätze, klare Aussagen: Um die Orientierung zu erleichtern, werden Sätze klar, verständlich und gut lesbar gehalten.

  • Inklusion & Verständlichkeit: Die Sprache ist inklusiv („Fahrgäste“, „Sie“) und barrierearm – also keine unnötigen Fachbegriffe ohne Erklärung und keine hochkomplizierten Satzgefüge.

Wording-Beispiele

  • „Jetzt Ticket auswählen“ (statt „Ticket wird ausgewählt“)

  • „Fahrplan anzeigen“ (statt „Fahrplan wird angezeigt“)

  • „So funktioniert’s“ (statt „So wird es durchgeführt“)

  • „Ihre Verbindung in unter einer Minute finden“ (statt „Die Verbindung kann in unter einer Minute gefunden werden“)

No-Gos

  • Keine übermäßige Superlative („die beste Verbindung aller Zeiten“)

  • Vermeidung von Fachjargon ohne Erklärung („Intermodalverkehr“) – falls verwendet, stets mit kurzer Erklärung

  • Keine saloppe, übermäßig lockere Umgangssprache („Hey, check mal…“)

  • Einheitliche Ansprache: Nicht zwischen „Sie“ und „du“ wechseln

SEO-Richtlinien

Die SEO-Richtlinien stellen sicher, dass Inhalte der VVS-Website sowohl für Nutzer*innen als auch für Suchmaschinen optimal auffindbar sind. Dabei stehen Verständlichkeit, Struktur und Relevanz im Vordergrund – ohne übermäßig technische oder werbliche Sprache.

1. Klare Struktur & Überschriften

  • Jede Seite benötigt eine klare H1, die das Hauptthema präzise beschreibt.

  • Inhalte werden logisch in H2- und H3-Abschnitte gegliedert.

  • Überschriften sind kurz, informativ und beschreiben den Inhalt des Abschnitts.

2. Verständliche, nutzerorientierte Texte

  • Inhalte beantworten typische Fragen der Nutzer*innen („Wie komme ich…?“, „Welches Ticket brauche ich…?“).

  • Kurze Sätze und präzise Formulierungen erleichtern das Scannen.

  • Kein Keyword-Stuffing – Keywords werden sparsam und natürlich eingesetzt.

3. Keywords bewusst einsetzen

  • Hauptkeywords kommen in:

    • H1

    • ersten 100 Zeichen des Fließtexts

    • einzelnen Zwischenüberschriften

    • Meta-Title & Meta-Description

  • Fokus liegt auf Nutzersuche, z. B.:

    • „Ticket Stuttgart“

    • „S-Bahn Fahrplan“

    • „Verbindung finden“

4. Technisch sauberer Content

  • Jede Seite erhält einen einzigartigen Meta-Title (50–60 Zeichen).

  • Meta-Descriptions bleiben zwischen 140–160 Zeichen und fassen das Seitenangebot klar zusammen.

  • Bilder werden mit sinnvollen Alt-Texten versehen (Beschreibung statt Keywords aufzählen).

  • Interne Verlinkungen unterstützen die Nutzerführung („Weiter zu Ticketinfos“ etc.).

5. Saubere URL-Struktur

  • URLs sollten kurz, lesbar und thematisch eindeutig sein, z. B.:
    /tickets/4er-ticket statt /t123/xyz?ref=4rt.

6. Vermeidung von Duplicate Content

  • Inhalte werden nur einmal veröffentlicht.

  • Wenn ähnliche Themen vorkommen, wird per interner Verlinkung verbunden, statt Inhalte zu duplizieren.

7. Barrierefreiheit unterstützt SEO

  • Leicht verständliche Sprache

  • Bildbeschreibungen (Alt-Tags)

  • Klare Linktexte („Fahrplan anzeigen“ statt „hier klicken“)

  • Suchmaschinen bewerten barrierearme Inhalte positiv.

8. Regelmäßig aktualisieren

  • Veraltete Inhalte werden geprüft und angepasst (z.B. Fahrplanänderungen, Regelungen).

  • Updates signalisieren Suchmaschinen Relevanz und Aktualität.