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Pressemitteilung 19.08.2026

Mit kleinen Gesten zum Fahrgastliebling

„Busfahrer des Jahres 2026“ im Landkreis Esslingen ist Alexander Ziaja von Friedrich Müller Omnibusunternehmen GmbH (FMO)

Alexander Ziaja ist zum „Busfahrer des Jahres 2026“ im Landkreis Esslingen gewählt worden. Der 31-Jährige aus Wendlingen am Neckar fährt seit November 2025 für das Busunternehmen FMO. Er ist vor allem auf den Linien 151, 154, 155, 184 und 196 sowie für den VVS-Rider zwischen Wendlingen und Oberboihingen unterwegs. FMO-Geschäftsführerin Birgit Stoib und VVS-Geschäftsführer Dr. Jan Neidhardt überreichten Ziaja die Auszeichnung am 19. August. Als Anerkennung erhält der Gewinner einen Einkaufsgutschein im Wert von 200 Euro.

Obwohl Alexander Ziaja erst seit wenigen Monaten als Busfahrer arbeitet, hat er bei seinen Fahrgästen bereits einen bleibenden Eindruck hinterlassen. „Schon früh hat mich das Fahren großer Fahrzeuge begeistert“, erzählt er. „Die Verbindung aus Fahrpraxis, Verantwortung und dem täglichen Kontakt mit Menschen macht diesen Beruf für mich besonders attraktiv.“

Besonders wichtig ist ihm ein freundlicher und aufmerksamer Umgang mit seinen Fahrgästen. „Oft können schon ein Lächeln oder eine nette Begrüßung viel bewirken“, sagt Ziaja. Inzwischen sind durch regelmäßige Begegnungen bereits einige Kontakte zu Stammfahrgästen entstanden. Besonders freut sich der 31-Jährige über Kinder, die ihm beim Ein- und Aussteigen begeistert zuwinken.

Dass seine zugewandte Art bei den Fahrgästen gut ankommt, zeigt die eingereichte Nominierung. Darin wird Alexander Ziaja als „zuvorkommend und besonders kinderfreundlich“ beschrieben. Nominiert wurde er von einer Familie, deren dreijähriger Sohn Busfahren liebt und Ziaja regelmäßig auf der Linie 196 oder im VVS-Rider begegnet. Wenn er die Familie an einer Haltestelle entdeckt, winkt er ihr zu, lässt den Jungen die Tür des VVS-Riders öffnen oder hat gelegentlich eine kleine Aufmerksamkeit für ihn dabei.

Ein Erlebnis am Ostersonntag ist der Familie besonders in Erinnerung geblieben: Als sie abends mit Laufrad, Ostergeschenken und Kindersitz in den VVS-Rider einstieg, gab Ziaja ihr zunächst genügend Zeit, um alles sicher zu verstauen. Anschließend überreichte er dem Jungen ein Paar Handschuhe, das dieser einige Zeit zuvor im Bus verloren hatte. Ziaja hatte die Handschuhe erkannt und für ihn aufgehoben. „Wir haben uns unglaublich gefreut, weil wir schon überall danach gesucht hatten“, heißt es in der Nominierung. „Für meinen Sohn ist Herr Ziaja mittlerweile sein Lieblingsbusfahrer.“

Solche Begegnungen sind für Alexander Ziaja ein besonders schöner Teil seines Berufs. Gleichzeitig ist ihm die große Verantwortung bewusst, die seine Tätigkeit mit sich bringt. „Viele Menschen vertrauen darauf, dass wir sie sicher und zuverlässig an ihr Ziel bringen. Diese Verantwortung nehme ich sehr ernst – für mich ist sie zugleich eine wichtige und schöne Aufgabe“, betont er.

Auch sein Arbeitgeber freut sich über die Auszeichnung. „Alexander Ziaja zeigt, dass es im Fahrdienst neben Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit vor allem auch auf den richtigen Umgang mit den Menschen ankommt“, sagt FMO-Geschäftsführerin Birgit Stoib. „Mit seiner freundlichen, aufmerksamen und zuvorkommenden Art ist er eine große Bereicherung für unser Unternehmen. Wir freuen uns sehr, dass sein Engagement bei den Fahrgästen ankommt und mit dieser Auszeichnung gewürdigt wird.“

VVS-Geschäftsführer Dr. Jan Neidhardt betont die besondere Rolle der Beschäftigten im Fahrdienst: „Busfahrerinnen und Busfahrer sind das Gesicht des öffentlichen Nahverkehrs und wichtige Ansprechpartner für unsere Fahrgäste. Alexander Ziaja zeigt eindrucksvoll, wie viel eine freundliche Begrüßung, ein aufmerksamer Blick und ein respektvoller Umgang bewirken können. Dass er bereits nach so kurzer Zeit im Beruf von seinen Fahrgästen für diese Auszeichnung vorgeschlagen wurde, ist eine besondere Anerkennung. Für seinen täglichen Einsatz danken wir ihm herzlich.“

Seit 2004 schreibt der VVS jährlich den Wettbewerb „Busfahrer/in des Jahres“ aus. Fahrgäste können dabei ihre persönlichen Favoritinnen und Favoriten nominieren. Eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des VVS, der Verbundlandkreise und der regionalen Verkehrsunternehmen wählt anschließend die Busfahrerinnen und Busfahrer des Jahres in den einzelnen Verbundlandkreisen sowie in der Landeshauptstadt Stuttgart aus.

(jan)

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